Dachs: hohe interne Temperatur verhindert Start

  • Hallo liebe Forumsgemeinde,


    nach langem hin und her habe ich folgendes Problem an meinem Dachs festgestellt. In der Übergangszeit schaltet sich mein Dachs mitunter 1mal pro Tag aus, da die Sollwerttemps im Puffer erreicht sind.
    Problem ist aber ein erneuter Start aufgrund z.B. der Unterschreitung der WW Sollwerteinstellung.
    Der Dachs möchte starten jedoch verhindert die interne Temp Eintritt:80°C Austritt: 99°C einen Start. Schaue ich jedoch auf meine Temperatur im Rücklauf und Vorlauf so habe ich nur 45°C RL und 60°C VL.


    Scheinbar ist hier die Zirkulation im Dachs nicht besonders rosig.
    Abhilfe schafft bei mir folgendes:
    Ich erhöhe die Drehzahl meiner Vorlaufpumpen, danach kommen auch die Temperaturen im Dachs wieder runter.
    Nur leider muss ich dies manuell machen und das abkühlen dauert auch 45 min bis der Dachs wieder startet.
    Hat der Dachs dann gestartet, so fallen die Temperaturen beim Eintritt und Austritt enorm schnell wieder auf Normal zurück.


    Wie könnte eine Abhilfe auf Dauer gewährleistet werden?
    -zusätzliche Pumpe am Dachseintritt?


    Oder sind Temperatursonden nur ein wenig suboptimal eingebaut, sodass sie einen vermeintlichen Hitzestau messen?


    Wer hätte den da Vorschläge von Euch, oder hatte selbst mit diesem Problem zu tun gehabt?


    Grüße mpoehl

  • Hallo mpoehl,


    das Problem habe ich auch schon dann und wann beobachtet!
    Ich vermute die Ursache in der hydraulichen Einbindung ?(


    Um den Hitzestau schnell aufzulösen gehe ich folgendermassen vor:


    Beim MSR2 gehe ich in die Serviceebene an Punkt 11/8, dann weiter zu Punkt 11/8/07 (manuelle Steuerung). Dort auf den Punkt 11/8/7/03 zappen (interne Umwälzpumpe). Wenn du jetzt den Dachs am Display "aus" schaltest und im Punkt 11/8/7/03 die interne Umwälzpumpe auf "ein" setzt, löst sich der Hitzestau in ein paar Sekunden auf. Dachs wieder einschalten und das war´s


    AxelF

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  • Hallo AxelF,


    das sieht aber auch nach einer manuellen Lösung aus, die ich dann jedes mal durchführen muss.


    Oder bedeutet diese Einstellung dass, wenn der Dachs aus ist, die interne Pumpe weiter an bleibt??

  • Man bräuchte da eine Einstellung im MSR2, bei der man eine feste Nachlaufzeit für die interne Wasserpumpe einstellen kann.
    Dann würde zuerst der Hitzestau abgebaut bevor die Pumpe abschaltet. Ich habe leider keine Ahnung ob es so eine Verzögerungs-Möglichkeit gibt könnte es mir aber vorstellen.


    Gruss
    Spornrad

    -- Die Sonne ist die Quelle unserer Energie, die es richtig anzuzapfen gilt ! ---
    „Nicht alles, was zählt, ist zählbar!“ „Nicht alles, was zählbar ist, zählt!“ Albert Einstein

  • Hallo nochmal,


    es ist richtig, das ist auch nur eine manuelle Lösung. Nach dem Wiedereinstellen des Dachses auf der Folientastatur geht die Pumpe aus!


    Wenn ich richtig informiert ist, hat die neueste Software auch eine gewisse Nachlaufzeit programmiert.
    Es kann aber sein, dass trotz eingestellter Nachlaufzeit die Temperatur ansteigt, weil der aufgeheizte Dachsmotor weiterhin noch Hitze abgibt.
    Wenn hier Senertec den Regler so programieren würde, dass bei maximaler Rücklauftemperatur die interne Wasserpumpe kurz läuft, wäre das Problem gelöst.


    AxelF

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  • Öhm, also wenn sich das nicht geändert hat von MSR1 zu 2 macht meiner das selbständig.
    Wenn sein VL-Fühler die entsprechende Temp meldet, läuft die interne Pumpe an, sobald der Genfühler unter die gesetzte Temp fällt springt er an.


    Das gleiche wenn ich auf Lastgang schalte, erst springt die Pumpe an und wenn der Messwert unter x Grad fällt, spingt er an. Ansonsten bleibt die Meldung Temp zu hoch.


    Bernd

  • Hallo,


    Zitat

    Wenn sein VL-Fühler die entsprechende Temp meldet, läuft die interne Pumpe an, sobald der Genfühler unter die gesetzte Temp fällt springt er an.


    So siet es bei meinem MSR2 er in etwa auch aus!


    Sobald die Temp. im Speicher unterhalb der Einschalttemp ist, machts klick und die Int. Pumpe läuft an, anschliessend kann man zuschauen wie die Int. Temp. heruntergeht, bis das der Dachs anspringt.


    Ich denke, es müsste hier evtl. die "Dachsheizkurve" angepasst werden.
    Ich habe mich anfangs auch geärgert, das der Dachs im Winter, wenn er voll ausgelastet ist, nach der "Sicherheitslandung" nach 24 Std. immer so lange Pause macht, bis das die Speichertemp. so weit unten ist. Nachdem ich die Einschalttemp entsprechend höher eingestellt habe, läufts besser!
    (Wenn ein Aussentemperaturfühler dran ist, dann sollte dies autom. gehen, bei mir ist´s nur ein Wiederstand, deshalb habe ich immer 39 Grad! )))))


    Gruß Dachsgärtner


  • Das ist bei mir auch der Fall, jedoch geht die Temperatur nicht runter, sondern ich muss dann ein wenig mit erhöter Fließgeschwindigkeit im Vorlauf nachhelfen.
    Das finde ich noch nicht optimal gelöst. Hier ist in meiner Konfiguration noch Handlungsbedarf.
    Ich muss auch sagen, dass ich das Gefühl hatte, wo mein Dachs von den Dachspflegern aufgestellt und eingebunden wurde, sie zwar Ahnung von der Installation haben aber die Konfiguration und die Einweisung schien mir ein wenig mau. So nach dem Motto: Hier sind die Handbücher, da steht alles drin! Vielleicht lag es ja daran, dass es Freitag 15:00 Uhr war ;).


    Das Passwort für die Serviceebene haben sie mir leider auch nicht da gelassen, weil wenn ich den wüste, würde meine Garantie erlöschen !!???
    Nun ja, es handelt sich ja nur um knapp 10000 verschiedene Passwort Möglichkeiten. Das herauszufinden würde mich wohl ganze 2ms kosten :tongue:


    Hat euch euer Dachspfleger dieses Passwort mitgeteilt, oder ist das eine übliche Form der Betreiberdiskriminierung?
    Manche Einstellungen sind nun mal leider nur aus dieser Ebene zu ändern.


    Ich meine, dass die Werksebene tabu ist, das leuchtet mir ja noch ein, aber die Serviceebene, das ist mir nicht ganz verständlich.


    Gruß mpoehl

  • Hallo,


    Zitat

    Das ist bei mir auch der Fall, jedoch geht die Temperatur nicht runter, sondern ich muss dann ein wenig mit erhöter Fließgeschwindigkeit im Vorlauf nachhelfen.


    Das allerdings hört sich wirklich so an, als wenn es irgentwie mit der Hydr. einbindung happert.


    Aber es würde im Rücklauf ausreichend "kaltes" Wasser zur verfügung stehen, um den Dachs herunterzubringen?


    Kannst Du mal kurz Zeichnen, wie der Dachs eingebunden ist?


    Eine zusätzlich Pumpe sollte meine ich vermieden werden, weil sie den internen Kühlwassertermostat unwirsam machen kann, und dann der Motor nicht mehr im opt. Temperaturbereich läuft!


    Gruß Dachsgärtner

  • Hallo mpoehl,


    sieht doch eigentlich so aus, als wenn sich der Dachs aus dem Puffer ungehindert bedienen könnte!


    Wenn da jetzt nicht große Leitungslängen im Spiel sind....
    ...dann weiß ich nicht mehr weiter.(Ventile alle ganz auf, evtl. Schmutzfänger zu, Luftblasen in der Leitung????)


    Ich hatte auch mal so ein seltsammes Verhalten, nur das da die Interne Pumpe laut brumment festhing!


    Ich habe dann die Pumpe mal entlüftet, und seitdem läuft´s!


    Gruß Dachsgärtner

  • Dachsgärtner ,


    aha, die Leitungslänge meinst du könnte also eine negative Auswirkung haben?


    Ja bei mir ist die Leitung zwischen Puffer und Dachs ca 12m. Es könnte also sein das sie interne Pumpe diese Strecke nicht ausreichend umwälzt?


    Entlüftet ist alles. Der Schlammabscheider wird von mir auch wöchentlich geleert.

  • Hallo mpoehl,


    12 Meter ohne zusätzliche Pumpe ist wirklich schon ein gutes Stück!!!
    Welchen Durchmesser hat denn die Leitung??? hoffentlich mehr als 22mm ?(


    AxelF

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  • Zitat

    Original von AxelF
    Hallo mpoehl,


    12 Meter ohne zusätzliche Pumpe ist wirklich schon ein gutes Stück!!!
    Welchen Durchmesser hat denn die Leitung??? hoffentlich mehr als 22mm ?(


    AxelF


    Ja, die sind 28mm,alles andere wäre nicht akzeptabel gewesen. Da bei mir sämliche Leitungen im Keller bereits in dieser Dimenson vorlagen, macht es ja keinen Sinn diesen bei der Einbindung des Dachses zu reduzieren.