Info-Abend über Dachs: Energiebedarfsrechnung

  • Guten Morgen an alle,


    habe gestern über einen Bekannten efahren, dass bei uns morgen
    ein Info-Abend über den Dachs stattfindet.


    Werde ich mir als zukünfiger Eigenheim-Besitzer natürlich sehr genau anhören. Ich hoffe, dass das nicht so endet: 8o


    Wenn ich den Frage, ab wann sich ein Dachs bei einem Neubau rechnet, wir er sicherlich sagen, sie brauchen eine Energiebedarfsrechnung:


    Wer kann mir kurzfristig weiterhelfen, so eine zu erstellen:
    - K-Wert der Fenster: < 1.1
    - U-Wert Ziegel 0,3
    Hausgrösse 10m x 14m, zwei Vollgeschoße ohne Keller,
    KEINE Außenisolierung.


    Ich hoffe, dass das ganze dann morgen abend so endet (y) und nicht so @:pille.


    Danke im voraus für Eure Unterstützung :]

  • Hallo Bernd,


    der plant einen Neubau.


    Gruss
    Spornrad

    -- Die Sonne ist die Quelle unserer Energie, die es richtig anzuzapfen gilt ! ---
    „Nicht alles, was zählt, ist zählbar!“ „Nicht alles, was zählbar ist, zählt!“ Albert Einstein

  • Hallo Meisenkeiser,


    wenn man von der geplanten Hausgröße ausgeht, wirst du über den Daumen gepeilt eine Heizung mit ca. 8,0-10kW benötigen.
    Ein Dachs ist da leider überdimensioniert.
    Da die zu erwartende Jahreslaufzeit recht niedrig sein dürfte, ist das Ganze wirtschaftlich gesehen ein fragwürdiges Vergnügen.
    Anders schaut es allerdings aus, wenn Du die Möglichkeit hast ein zweites Gebäude mit Wärme zu versorgen. ;)


    Gruß E&U

  • Hallo an alle,


    so wie es im Moment scheint, rechnet sich ein Dachs wohl nicht.


    Andere Rechnung: (Milchmädchen) ;)


    Eine neue Öl-Heizung mi Pufferspeicher und Solarunterstützung: 16.000 Euro.


    Ein Dachs: 26.000 Euro


    Heizölverbrauch 1500 Euro pro Jahr bei beiden.


    Ich will ja mit dem Dachs nichts verdienen, es sollte im Jahr +- Null rauskommen. Für das heizöl muss ich auch bei einer normalen Heizung bezahlen. Sollte sich der Dachs innerhalb von 20 Jahren dann ncit doch rechnen???


    Sollte noch jemand Fragen haben, die ich dem Dachs-Fuzzi stellen soll, bitte bis morgen, 21.02.2008 14 Uhr mitteilen.

  • Hallo Meisenkeiser,


    zur Ergänzung noch, Du wirst mit dem Dachs mehr Öl verbrauchen als mit der modernen Ölheizung. :P


    Einen Teil brauchst Du ja zusätzlich für den Strom. ~30 Prozent sind der Strom-Anteil und ~60 % für die Wärme.
    Somit heizt Du zunächst mal mit der Ölheizung billiger.


    Der Knackpunk ist die Verwendung vom Strom. Wenn Du den zu nahezu 100% selbst nutzen könntest würde es gerade hinkommen. Bei den Preisen die Du für das Einspeisen bekommst legst Du drauf.


    Wen Du mit dem BHKW heizt erzeugst Du automatisch Strom ob Du ihn brauchst oder nicht.


    Gruss
    Spornrad

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  • Hallo Meisenkeiser,


    Wer hat den diese Rechnung mit dem gleichen Ölverbrauch gemacht? Für mich ist das keine Milchmädchenrechnung. Kommt sie von einem Laien ist sie einfach falsch. Hat sie ein Verkäufer gemacht, grenzt das für mich schon an Betrug.


    Der Ölverbrauch bei der BHKW Variante liegt mindestens 50 % über dem Ölkessel. Ursache dafür sind-


    1. Der Wirkungsgrad des aktuellen Ölkessels liegt mindestens 5 % höher als beim Dachs wegen geringerer Masse und niedrigerer Temperaturen.


    2. Durch die Solaranlage wird Wärme gewonnen, welche nicht durch das Verbrennen von Öl erzeugt werden muss.


    3. Pro kWh Strom den Du mit dem BHKW erzeugst brauchst Du mindestens 0,1 Liter Öl zusätzlich. Es ist eben nicht so, wie von den Verkäufern verbreitet, dass der Strom oder die Wärme einfach so mit abfällt. Aus einem Liter Öl bekomme ich maximal 10 kWh Wärme oder 3,5 kWh Strom und 6,5 kWh Wärme. Gibt es dazu bei Deinem Treffen andere Meinungen, lass es Dir schriftlich geben.



    Aber auch der Ölkessel ist aus meiner Sicht nicht mehr die optimale Lösung.
    Wenn Du neu baust, warum denkst Du nicht mal an eine Wärmepumpe?




    Mit freundlichen Grüßen

  • Hallo Fuchs,


    darüber hab ich mir auch schon gedanken gemacht.


    Bei einer Wärmepumpe kann ich meine ganze Bude nur mit Fußbodenheizung betreiben. In den Kinderzimmern ist aber das ganze meiner Meinung nach nicht so toll, denn da soll es kurzfristig warm sein, wenn Sie zu spielen oder Hausaufgaben machen drin sind, andererseits soll es für die Nacht wieder kühl zum schlafen sein.


    Hab aber schon gehört, das kann man über größere Heizkörper regeln.


    Desweiteren ist mit Strompreisen um die 1000 Euro im Jahr zu rechnen.
    (Heizöl kann ich einkaufen, wenn´s günstig ist und bunkern!)


    Gas hab ich keins in der Strasse, will ich auch keins, denn:


    Öl macht einen Fleck, mit Gas fliegst weg.


    Am besten wäre glaub ich, Wärmepumpe mit Solarunterstützung,
    muss aber A....teuer sein.


    Meisenkeiser

  • Wenn du doch neu baust, dann informiere dich BITTE!!!!! über Null- oder Plusenenergiehäuser.
    Da gibt es schon einige sehr schön anzusehende Lösungen.


    Wenn du sowieso neu baust, tritt deinem Architekten oder Generalunternehmer in den A... das du ein Haus bekommst welches dir nicht das Geld aus der Tasche zieht nur um warm zu werden.
    Wenn du im Netz nach sden Schlagwörtern suchst wirst du viele Berichte finden, die zeigen das die benötigten Mehrkosten vom aktuellen Energiestandart zu den 0-Energiehäusern minimal ist.


    Meine Meinung zum Neubauen.
    Am liebsten würde ich meine Hütte hier abreißen und kpl. neu machen, die Nachrüstung kostet dermaßen Geld, die @:pille die Handwerker.

  • Hi,


    da muss ich Bernd recht geben. Ein Dachs würde sich bei dir nie und nimmer rechnen (leider).
    Wärmepumpen kannste auch knicken, haste den gleichen scheiss das du am Tropf der Energieversorger hängst, die Preise für die Teile sind auch heftig und im Endeffekt haste eine Stromheizung. Dann muss auch noch das Haus optimal dazu passen. Wieso sind die Energieversorger wohl so hinterher Wärmepumpen an den Mann zu bekommen ?( ;) Wie war das damals mit dem Gas ?(
    Desweiteren werden die Arbeitszahlen wie in den Prospekten angegeben kaum erreicht ;)


    Versuche einen Passivhausstandard für dein Haus zu planen. Die Mehrkosten sind auch nicht mehr so extrem (Dachs wäre ja auch nicht billig) und du brauchst dir um die Energiepreise nicht mehr die großen Gedanken machen. Plane mit der Sonne (Solarthermie, Photovoltaik). Denke auch an deine Elektroinstallation das du die so machen lässt, das du zentral Stromkreise abschalten kannst usw. und beziehe für die Beleuchtung LED Technik mit ein. Dann noch Energiesparende Hausgeräte anschaffen.
    Wenn du PV mit auf das Dach machst, dann kannst du in 20 Jahren den Strom selbst nutzen und z.B. bei Überschuss dein bisschen Wärme was du mit so einem Haus benötigen würdest selbst machen oder zumindest unterstützen. Unterm Strich würde das bedeuten das du kaum Energie zur Wärmeerzeugung brauchst und in 20 Jahren deinen Strom zum größten Teil selbst erzeugst ;)


    Gruß
    Tom