Was tun bei Netzschwankungen?

  • Hallo :)


    Wir liegen im "Außenbereich"am Ende des Stromnetzes ;(.Seit einiger Zeit haben wir so enorme Stromschwankungen im Netz so das sich hauptwsächlich unsere Halogenlampen zeitweise verabschieden :(Besonders dann wenn z.B. viele Leuchten und der Wasserkocher gleichzeitig betrieben werden.Unser Elektriker hat die elektrische Anlage durchgemessen und konnte nichts finden.Er meinte es muß eine Netzverstärkung beantragt werden ;(
    Meine Meinung ist unser Dachs speist rund um die Uhr ca.1-2 kw ins Netz ein..Wie kann da der Strom zu schwach sein??
    Liegt es evtl. auch an den zahlreichen Solaranlagen ?


    Gruß
    filou

  • Hallo Filou


    Leider hast du nicht den Namen deines EVU bekannt gegben.Kannst du dies bezüglich dein Profil nochmal anpassen.


    Was man bei dir zur Datenerfassung machen sollte wäre die Montage eines Messschreibers.


    Wenn du erstmal zur eigen Diagnose greifen möchstet sölltest du mit einen Voltmeter das du an einer Steckdose anschließt erstmal Messdaten sammeln damit du Argumente gegenüber deinen EVU hast.
    .Die normale Netzspannung beträgt 230 Volt wenn die Spannung für kürzer Zeit unter 220 Volt sinkt solltest du mit dem Netzingeneur des EVU Kontakt aufnehmen.Und um einen Messung mit einen Messschreiber bitten.

    Mit Energie geladenen Grüßen aus dem Teufelsmoor.
    Nicht nur privat bin ich von hocheffizienten BHKW überzeugt.
    Vom Hobby zum Beruf gekommen bin ich seit einigen Jahren auch Angestellter der MWB AG und seit Februar 2014 bei RMB Energie GmbH

  • Hi,


    die Netzschwankungen dürfen sich zwischen +6% und -10% bewegen. Wenn deine Spannungen diese Grenzen überschreiten, solltest du dein EVU benachrichtigen.
    Diese werden dann kostenlos einen Schreiber installieren und eine Zeitlang das Netz messen.
    Bei mir war es genau anderst herum. Die Spannung war Zeitweis so hoch das der Dachs und die Wechselrichter abgeschaltet haben.
    Hast du das Problem nachts oder am Tag?


    Gruß
    Tom

  • Hallo filou,


    Ich weiß ja nicht wie das beim MSR 1 ist, aber ich kann mir dem MSR 2 die Spannung von allen drei Phasen gleichzeitig anzeigen lassen.


    Das mit den Hallogenlampen verstehe ich nicht so ganz, normalerweise gibt eine Glühlampe eher den Geist auf, wenn sie an zu hoher Spannung betrieben wird, lediglich wenn Halogenlampen öfter gedimmt werden, dann verkürzt sich die Lebensdauer (durch die geringe Betriebstemp. können die Metallionen nicht mehr in das Glühwendel zurückgeführt werden).


    In wieweit ist Dein Hausanschluß denn ausgelastet?
    Wenn Dein Elektriker von "Leistungserhöhung" spricht, dann bedeutet das doch eigentlich, das Dein Hausanschluß verstärkt wird, hast Du evtl. Gewerbe?


    Evtl. (Wenn die Spannung ständig zu niedrig ist) muß das EVU nur das Übersetzungsverhältnis am Trafo ändern.


    Hast Du mal Dein Bth/Start verhältnis überprüft, wenn dieses zu ungünstig ist, dann spricht es für ENS Abschaltungen, die der MSR1 ja wohl nicht im Fehlerspeicher anzeigt.


    Gruß Dachsgärtner

  • Das Eigenartige ist ,das weder das BHKW noch die Wechselrichter der PV-Anlage weniger als 220 V anzeigen.Auch im Betrieb läuft alles normal .Nur im Haus geht z.B. die Dunstabzugshaube für min. 10 sek.(1 sek.wäre ja normal) drastisch von der Drehzahl herunter wenn im Betrieb ein 4 kw Elektromotor zugeschaltet wird.
    Der Elektriker hat im Verteilerkasten alle Sicherungen und Kabelanschlüsse (alles 9 Jahre alt) nachgezogen,400 V auf allen Phasen gemessen und meinte jetzt es müsse eine Netzverstärkung her,obwohl wir noch mehrere Verteilerkästen an unserem Hauptanschuß/Hauptzähler haben und dort alles problemlos funktioniert.Das BHKW speist ja zusätzlich noch rund um die Uhr Strom in's Netz.Das Stromkabel vom Hauptanschluß bis zum Haus ist ca.50 m lang und hat 16 mm².Kann es sein ,daß dieses defekt ist ?
    Oder irgendwelche anderen Klemmen in den Unterputzdosen ?
    Im Haus kommen 400 V an .Zu meinem Erstaunen wurden die 400 V auch nur gemessen als z.b.kein Wasserkocher,4 kw Motor etc. am Netz war...

  • Hallo filou,


    bin jetzt grade zu faul zum rechnen, aber 50m 16m² halte ich für recht dürftig. Je nach Last, die danach abgenommen wird, kann hier die Spannung schon ordentlich einbrechen.


    Grüße


    Bruno

    Ich bemühe mich, garantiere aber keine Vollständigkeit und Richtigkeit, Beiträge ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung!
    Ich Unterstütze den gemeinnützigen Gedanken dieses Forums und dessen gemeinnützigen Verein, der sicher nix gegen eine Spende hat, wenn ihm hier geholfen wurde.

  • Hallo filou,


    Zitat

    Nur im Haus geht z.B. die Dunstabzugshaube für min. 10 sek.(1 sek.wäre ja normal) drastisch von der Drehzahl herunter wenn im Betrieb ein 4 kw Elektromotor zugeschaltet wird.


    Als bei uns haben wir zweimal ein leichtes flackern im Licht, wenn sich die Wasserpumpe mit 10 Kw zuschaltet (Stern-Dreick angelassen)
    Für die alte ENS Version des MSR2 reichte dies schon um wegen Impedanzsprung abzuschalten!


    Ich hatte aber schon einmal den fall, das ein Hauptkabel zur Betriebsverteilung nicht richtig festgezogen war, dies führte im Haus, das garnicht an diesem Stromkreis hängt zu den schönsten Störungen in diversen Elektronischen Geräten.


    Irgentwann war die Ader komplett weggebrannt, neu abisoliert nur festgeklemmt, und schon waren alle Störungen weg!


    Zitat

    Das Stromkabel vom Hauptanschluß bis zum Haus ist ca.50 m lang und hat 16 mm².Kann es sein ,daß dieses defekt ist ?


    Normalerweise ist so eine Wohneinheit mit 35 A abgesichert, ich denke das reicht.... (Bin aber kein Elektriker)


    Wenn das Kabel defekt ist, dann wäre ja normalerweise nur eine Phase betroffen, oder (das wäre wohl das übelste) der Nulleiter.
    Im falle das eine Phase beinahe unterbrochen ist, dann könnte die Spannung dort zusammenbrechen, aber so ein Zustand bleibt meistens nicht lange Stabil, denn an dieser Stelle wirds warm, es kommt dann irgentwie meitens zum Kurzschluss oder zur vollständigen Unterbrechung...
    Wenn der Nulleiter irgentwo unterbrochen ist, dann haben zwar die Aussenleiter gegeeinander 400V, so wies seinsoll, aber Null zu Aussenleiter kann haben je nach belastung des jeweiligen Aussenleiter´s entweder Unterspannung oder Überspannung, dies kann zu großen Schäden führen (sog. Bauerndrehstrom)


    Gruß Dachsgärtner