Lärmbelästigung in Mietwohnung durch Senertec Dachs

  • Ich kann gerne demnächst versuchen, noch einmal etwas für euch aufzunehmen, jetzt wo das Teil leider den ganzen Tag und die ganze Nacht Lärm macht.


    Es ist gerade wirklich schlimm, ich habe die ganze Zeit solch ein unangenehmes „Wummern“ im Ohr, wenn ich in dem einen Raum hier sitze …


    Was den Strom angeht: Wir haben einen Vertrag für den Strom mit dem hier üblichen Energieversorger. Wenn unser Vermieter da irgendwas machen würde, müsste das doch extra aufgelistet sein oder nicht? Kann es nicht sein, dass das BHKW hier nur für die Heizung/Warmwasser genutzt wird? Das Argument mit dem Kühlschrank in der Nacht, der aus ist, wäre dann ja obsolet. Ich habe aber auch da keine Ahnung von, sorry.

    Zitat

    Ich halte es für unwahrscheinlich dass eine Dämmung von Wänden oder Decke viel hilft, selbst wenn sie technisch möglich wäre. Sofern es sich bei dem Dachsgeräusch um Körperschall handelt, wird das gar nichts helfen, denn dafür bräuchte es einen Schallentkopplung zwischen dem Dachs und dem Fundament auf dem er steht.

    Bitte nehmen Sie mir doch nicht jegliche Hoffnung, die ich gerade noch habe. Ich hoffe, wenn man da irgendwas im Raum dämmt, dass es dann leiser wird… Also müsste man sonst eher unter dem Dachs dämmen? Das ist schlecht. Dieser Heizungsraum ist so verdammt eng…


    Die Antworten bzgl. der Nachtabsenkung versteh ich auch nicht. Ich kenne das noch aus der alten Wohnung, dass nachts die Heizung dann halt nicht ging, ab 22 Uhr war Ende. Da hat man sich dann halt eine Decke genommen, wenn es zu kalt war.

    Fazit: Auch andere Menschen bewohnen das Haus, die kommen klar. Du hast kein Eigentum erworben, zieh um. Alles ganz einfach.

    Also Entschuldigung, aber das ist ja wohl die dümmste Antwort, die ich bisher erhalten habe. Wir sind die einzige Mietpartei, die direkt über dem Heizungsraum wohnt. Auf unserer Ebene wohnt nur noch ein schwerhöriges altes Paar und das auf der anderen Seite. Natürlich kommen die anderen Mieter klar, wenn die das nicht hören, wie kann man das denn bitte vergleichen? Weil Gertrude im dritten Stock nix von dem BHKW im Keller hört, heißt das doch nix. Das regt mich jetzt ja auf. Ich würde auch lieber weiter oben wohnen, nach den Erfahrungen hier bisher.

  • Letztendlich ist es das Haus des Vermieters. Und der wird primär nach wirtschaftlichen Kriterien entscheiden. Als Mieter kannst Du Wünsche äußern, auch die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften einklagen. Mehr nicht. Du kannst versuchen, ein Gutachten erstellen zu lassen und Nachbesserung einfordern - wenn Dein Vermieter dazu verpflichtet ist. Ohne Gutachten wird das eh nichts. Mir wäre das zu teuer und zu aufwändig. Nur meine dumme Sicht auf die Dinge.

  • Die Antworten bzgl. der Nachtabsenkung versteh ich auch nicht. Ich kenne das noch aus der alten Wohnung, dass nachts die Heizung dann halt nicht ging, ab 22 Uhr war Ende. Da hat man sich dann halt eine Decke genommen, wenn es zu kalt war.

    Ob es in dem hier behandelten Gebäude eine Nachtabsenkung gibt, wissen wir nicht. Tatsache ist aber, dass in Mietshäusern sehr häufig überhaupt keine Nachtabsenkung geschaltet wird. Der Grund ist, dass die Gewohnheiten der Bewohner zu unterschiedlich sind und die Vermieter oder Hausverwaltungen nur wegen der paar Prozent Ersparnis, die eine Nachtabsenkung (wenn überhaupt) maximal bringen kann, keinen Bock auf Beschwerden von Bewohnern haben, die nachts frieren. Eine Decke nehmen wenn man um Mitternacht noch vor dem Fernseher sitzt, ist halt nicht jedermanns Sache. Und ein Schichtarbeiter, der um 03:30h aufstehen muss, will dann auch keine kalte Bude haben. Hinzu kommt, dass die Nachtabsenkung um so weniger Ersparnis bringt je besser das Gebäude isoliert ist. Deshalb wird das gerade in neuen Gebäuden oft gar nicht mehr gemacht.


    Und – wie gesagt – selbst wenn es hier ausnahmsweise eine Nachtabsenkung geben würde, ist es sehr wahrscheinlich dass der Dachs trotzdem nachts läuft. Eine Nachtabsenkung auf 16°C RT führt beispielsweise bei 0°C AT lediglich zu einem (vorübergehend) um 20% niedrigeren Wärmeverbrauch, und viel davon muss dann in den Morgenstunden zusätzlich hineingesteckt werden um das System wieder auf Nenntemperatur zu bringen. Das Laden des Warmwasserspeichers für die Morgenduschen sollte man auch nicht vergessen. Im Winter ist deshalb auch mit Nachtabsenkung allemal genug Wärmebedarf da, um den Dachs nachts laufen zu lassen.

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie Viessmann Vitosol 300 Vakuumröhren 13,8 qm (Vorgänger Flachkollektoren 14 qm 2004-2021, davor 8 qm 1979-2003)

  • Das Argument mit dem Kühlschrank in der Nacht, der aus ist, wäre dann ja obsolet. Ich habe aber auch da keine Ahnung von, sorry.

    Jeder Strom kommt irgend wo her. Wie der abgerechnet wird ist ein anderes Thema.


    Der Punkt auf den ich hinaus wollte: Du hattest beklagt das Nacht Strom erzeugt wird obwohl den doch "keiner" braucht. Dabei bist du es selbst was (anteilig) den Strom verbraucht.

    Deine Verärgerung ist nachvollziehbar. Die Argumente was du anführst aber einfach nur hanebüchen. Bzw. die Sorte: "Wozu Kühe? Milch kommt doch aus der Tüte..."


    Die Antworten bzgl. der Nachtabsenkung versteh ich auch nicht. Ich kenne das noch aus der alten Wohnung, dass nachts die Heizung dann halt nicht ging, ab 22 Uhr war Ende. Da hat man sich dann halt eine Decke genommen, wenn es zu kalt war.

    Das steht im Gegensatz zu deiner Eingebung von Donnerstag. Wäre die Raumtemperatur durchgehend gleich (22°C) bräuchte man nicht plötzlich eine Decke auf dem Sofa.

    Genau das macht eine Raumabsenkung nämlich: Heizung reduzieren, die Raumtemperatur fällt und durch die niedrigere Differenz sind die Verluste das Gebäudes nach Außen geringer.


    Wirklich sinnvoll ist das aber nur bei Objekten mit hohen Verlusten oder wenn die Absenkzeiten lang genug sind (Büro- und Schulgebäude).

    Im Privathaushalt sind das eventuell keine Komforteinbußen weil die Leute sich Nachts üblicherweise im kältesten Raum aufhalten (Schlafzimmer) und von der Absenkung nix mitbekommen. Sobald die Prämisse (aus genannten Gründen) fällt ist eine Nachtabsenkung nicht mehr sinnvoll und gerade gegenüber Mietern, die ein Anrecht auf gewissen Komfort haben, auch kaum durchzusetzen.


    Da haben wir ein ähnliches Schema wie oben im Beitrag: Du forderst deinen Komfort (Ruhe) ein, zeigst aber wenig Empathie gegenüber den Bedürfnissen (Strom und Wärme) anderer.



    Damit will ich dein Problem nicht vom Tisch wischen, aber achte darauf wie du deine Sorgen vorträgst. Es besteht das Risiko bei unberechtigten Forderungen oder übertriebenen Argumenten als dauermotzend abgestempelt zu werden. Wenn die Gegenseite deswegen auf Stur stell bleibt dir nämlich wirklich nur die Möglichkeit eine andere Wohnung zu suchen...

  • Ich war leider nicht vor Ort, als der Mann von der Firma im Heizungsraum war,

    Ich kenne keinen Dachs der mit dem Zubehör zu laut ist.

    Leider warst Du nicht dabei, leider wurden die vorher geschriebenen Punkte nicht abgefragt.

    Geräusche mindert man an der Quelle, zu diesem Zweck gibt es vom Hersteller geeigntes Zubehör, wie bereits mehrfach geschrieben, welches mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht eingesetzt wurde.

  • Ich kann Dachsfan zu seinen vielen Beiträgen nur zustimmen. Wie auch von mir am Anfang der Diskussion schon geschrieben haben wir seit vielen Jahren keine Probleme. Da muss ein Einbaufehler oder irgendeine Störung vorliegen. Ein professioneller "Dachsbetreuer" könnte die Ursache sicher feststellen.

  • Wir haben 2 größere WEG`s mit jeweils einem Dachs als Dauerläufer oben auf dem Dachboden direkt über den Wohnungen stehen. Nur diese wurden mit speziellen Schallendkopplern unter den Füßen montiert. Nix mehr wahrnehmbar. Aber auch das war schon vorher kaum zu hören, da muss schon sehr hellhörig sein und es unbedingt hören wollen. Grundsätzlich ist es so, dass ein korrekt eingebauter Dachs schön leise läuft. Gehe auch von einer Falschmontage aus.


    Schönes WE

  • Das steht im Gegensatz zu deiner Eingebung von Donnerstag. Wäre die Raumtemperatur durchgehend gleich (22°C) bräuchte man nicht plötzlich eine Decke auf dem Sofa.

    Genau das macht eine Raumabsenkung nämlich: Heizung reduzieren, die Raumtemperatur fällt und durch die niedrigere Differenz sind die Verluste das Gebäudes nach Außen geringer.

    Entschuldigen Sie bitte, aber entweder verstehe ich was nicht oder ich werde missverstanden. Also nochmal: Ich kenne das aus unserer alten Wohnung (!!!) so, das schrieb ich ja jetzt mehrmals, dass ab ca. 22 Uhr die Heizung nicht mehr ging und man dann eine Decke brauchte. Da war es dann auch so, dass wirklich erst ab ca. Anfang/Mitte Oktober die Heizung richtig an ging. Ich weiß noch, dass mir im September bereits kalt war letztes Jahr und die Heizung halt nicht an ging. War dann halt so.


    Hier in dieser Wohnung mit dem BHKW ist es dann ja wohl so, dass es wohl keine Nachtabsenkung gibt. Deswegen hatte ich mich ja gewundert, warum hier nachts um 2-3 Uhr die Heizung auf Stufe 3 stehen kann (wenn man halt vergisst, sie abends runter zu stellen) und die Heizung ballert. Daher hatte ich ja gefragt, ob es bei einem BHKW keine Nachtabsenkung gibt. Ich habe bisher nur in Wohnungen gewohnt bzw. kenne das auch von meinen Eltern, dass die Heizung nachts runtergefahren wird. Hier ist es dann ja anders. Mein Gedanke war ja, ob wenn die Nachbarn ihre Heizung hier nachts auf Stufe 3-4 stehen lassen, das BHKW deswegen nachts arbeitet (und man selber dadurch ja enorme Heizkosten verursacht?). Ich möchte ja niemandem absprechen, es nachts warm zu haben, aber der Durchschnittsmensch schläft doch nachts um 4 Uhr und da brauch man doch nicht 24 Grad in der Wohnung... Vielleicht drücke ich mich auch missverständlich aus. Ich will jetzt aber auch gar nicht so drauf rumreiten. Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ist es ja egal, ob der Nachbarn nachts seine Heizung auf Stufe 1 oder auf Stufe 3 stellt, der Dachs macht nachts trotzdem Lärm. Leider.


    Also jetzt generell: Wir haben uns nochmal an unseren Vermieter gewandt und warten noch auf Antwort. Diese Firma, die den Dachs wartet, wirkte auf mich auch nicht sonderlich bemüht, wenn man sich da nur hinstellt und sagt, dass "das und das nicht geht und damit müssen Sie halt leben". Ich schrieb ja schon, dass unsere Vormieter hier auch nur ein paar Monate gewohnt haben und ich wüsste wirklich gerne, ob die auch wegen dem Lärm vom Dachs ausgezogen sind. Was bringt es mir als Vermieter, wenn ich eine Wohnung aufwändig saniere, die Leute aber aufgrund des Lärms vom BHKW hier nicht lange bleiben?


    Wie ist das denn, kann man selber den Dachs öffnen (?) und dann gucken, ob da diese Schwerschallmatten verbaut sind? Geht das auch im laufenden Betrieb? Oder wie ist das? Ich meine, ich komme eh nicht alleine in den Heizungsraum und dem Hausmeister zu erklären, dass man an den Dachs will und was nachschauen will, ist bestimmt auch nicht möglich. Der lässt mich da sicher nicht dran, der ist mit dem Teil quasi verheiratet. Und unser Vermieter weiß bestimmt auch nichts davon, schätze ich. Sonst müsste man den mal bitten, ob man sich das zusammen anschaut... Ich versuche, heute nochmal die Geräusche aufzunehmen, dann stelle ich das hier rein.

  • Wie ist das denn, kann man selber den Dachs öffnen (?) und dann gucken, ob da diese Schwerschallmatten verbaut sind? Geht das auch im laufenden Betrieb? Oder wie ist das? Ich meine, ich komme eh nicht alleine in den Heizungsraum und dem Hausmeister zu erklären, dass man an den Dachs will und was nachschauen will, ist bestimmt auch nicht möglich.

    Nun ich hatte eine Vielzahl von Vorschlägen gemacht, unter anderem gefragt in welcher Region bzw. Stadt der Dachs steht. Kann ja sein, dass jemand da in der Nähe ist, es sind ja mehrere Installationsfirmen hier vertreten die sich möglicherweise für ein Trinkgeld das mal mit Dir zusammen ansehen und Vorschläge machen.


    Bisher hast Du auf keinen Vorschlag reagiert, sondern jammerst nur rum, dass der Hausmeister Dich nicht an den Dachs läßt.

    Wenn Du nun einen Senertec Partnerbetrieb an Deiner Seite hättest, selbst wenn Du ihm 100 € bezahlen würdest aus Deiner Tasche würde es sicherlich Sinn machen und ökonomisch im Vergelich zu einem Auszug aus der Wohnung.


    Ich bin mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass es Du an einer Lösung nicht interessiert bist sondern lediglich etwas schreiben willst. Der Begriff "Troll" liegt mir da nicht fern, denn bei dem Besuch der Fachfirma warst Du ja auch nicht dabei, war offenbar nicht so wichtig.


    Sorry wenn ich falsch liege, aber ich sehe es so, daher bin ich hier raus.

  • Hier in dieser Wohnung mit dem BHKW ist es dann ja wohl so, dass es wohl keine Nachtabsenkung gibt. Deswegen hatte ich mich ja gewundert, warum hier nachts um 2-3 Uhr die Heizung auf Stufe 3 stehen kann (wenn man halt vergisst, sie abends runter zu stellen) und die Heizung ballert. Daher hatte ich ja gefragt, ob es bei einem BHKW keine Nachtabsenkung gibt.

    Ob es eine Nachtabsenkung gibt oder nicht hat mit dem BHKW absolut nichts zu tun. In einem Zeitalter, wo man für kleines Geld in jedem Baumarkt zeitabhängig (oder gar beliebig über App) einstellbare Thermostatventile kaufen kann, ist eine Nachtabsenkung in einem Mehrparteienhaus wahrscheinlich auch vollkommen sinnlos.


    Aber wie dem auch sei: Wenn es in Deinem Gebäude keine Nachtabsenkung gibt, dann ist das so und Du musst das so hinnehmen. Und nochmal: Ob es da eine Nachtabsenkung gibt oder nicht, hat wahrscheinlich sehr wenig damit zu tun ob das BHKW nachts durchläuft oder nicht.

    Ich versuche, heute nochmal die Geräusche aufzunehmen, dann stelle ich das hier rein.

    Aus meiner Sicht hat das keinen Zweck. Was man aus so einer Datei hören kann ist ein Geräusch (wahrscheinlich ein Wummern), aber kein Mensch kann beurteilen ob die Lautstärke die für Wohnungen vorgeschriebenen Grenzwerte überschreitet. OK, vielleicht kann ein Spezialist wie Dachsfan heraushören, ob da ein spezielles Problem vorliegt (sofern das der Fall ist). Wenn aber der herangezogene Fachbetrieb nichts finden kann (die haben sich ja wohl hoffentlich den Dachs angehört wie er lief), dann sehe ich keine Chance, dass wir (oder selbst die Dachsspezialisten in diesem Forum) hier über die von Dachsfan gemachten Vorschläge hinaus noch etwas sagen können.

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    3 Mal editiert, zuletzt von sailor773 ()

  • Ich bedanke mich erstmal bei Ihnen allen für die Hilfe. Ich bin kein Troll, nur sehr verzweifelt. Schade, dass ich hier so etwas lesen muss. Ich möchte nicht (öffentlich) nennen, in welcher Stadt ich wohne, sonst ist ja meine Anonymität nicht gewährt. Das Bundesland ist Niedersachsen, so viel kann ich sagen. Ich hoffe immer noch, dass unser Vermieter jetzt hoffentlich irgendwas tut, was dann auch hilft. Sonst ziehen wir halt doch wieder aus und ich meide Wohnungen mit BHKW im Keller.


    Bei dem Besuch der Fachfirma war, wie gesagt, mein Freund anwesend, ich konnte nicht, ich musste arbeiten. Der hat der Firma ja leider nicht die Fragen gestellt, die ich gehofft hatte, das hat mich ja auch aufgeregt. Da kann ich dann auch nichts für... Ich hatte ihm auch gesagt, er soll nach diesen Matten etc. fragen.


    Okay, dann stelle ich keine Datei rein. Ich war aber eben nochmal im Keller und habe, während das BHKW lief, per App den Schallpegel gemessen. Es war gerade im Keller für meine Ohren wirklich enorm laut, also da möchte ich mich nicht lange aufhalten. Ich weiß jetzt nicht, wie genau so eine App ist, aber als ich direkt vor der Tür zum Heizungsraum stand, waren es laut der App 55-56db. Da sind auch so Öffnungen in der Wand bei der Decke, wo die Rohre durchkommen, als ich es da in die Nähe gehalten habe, waren wir bei ca. 66db. Ist das noch im Rahmen? Da könnte ich mir vorstellen, dass wenn man direkt neben dem BHKW steht, man bei 70-80db ist oder? Es hieß doch hier irgendwie, der Dachs wäre bei 52db oder so, also irgendwas im 50er Bereich? Wundert mich jetzt schon.


    Falls sich was Neues ergibt, gebe ich Bescheid.

  • Es hieß doch hier irgendwie, der Dachs wäre bei 52db oder so, also irgendwas im 50er Bereich? Wundert mich jetzt schon.

    Da sind auch so Öffnungen in der Wand bei der Decke, wo die Rohre durchkommen, als ich es da in die Nähe gehalten habe, waren wir bei ca. 66db. Ist das noch im Rahmen?

    Laut technischen Daten hat der Dachs G5.5 einen "Schallleistungspegel LWA in Innenräumen" in Höhe von 63 dB. Die von Dir an den Öffnungen gemessenen 66 dB könnten also gerade noch hinkommen – wir wissen ja auch nicht wie genau Deine App ist, zumal unter suboptimalen Messbedingungen wie hier.


    Aber wenn Du schon so eine App hast, dann miss doch wirklich mal den Schallpegel in Deiner Wohnung. Der ist nämlich entscheidend dafür, ob Du gegenüber Deinem Vermieter ggf. einen Rechtsanspruch auf Geräuschminderung hast. Zum Vergleich (und um andere Einflüsse wie Verkehrslärm zu neutralisieren) solltest Du mehrmals mit "Dachs an" messen und mehrmals mit "Dachs aus". Sofern die App im Mittel einen vom Dachs verursachten Schallpegel deutlich über den gesetzlichen Grenzen (siehe Beitrag #6, nachts sind die niedriger als tagsüber) anzeigt, könnte es sich lohnen die Messung von einem Gutachter mit professionellen Messgeräten wiederholen zu lassen.

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