SolydEra GmbH Insolvenzantrag (SolidPower BlueGen)

  • Packen wir es an und treten der Stagnation und der uns scheinbar lähmenden schlechten Nachrichten tatkräftig entgegen. Wie können wir nachrichtlich an die Besitzer der BlueGens kommen?

    Ich schreibe mal an Soyd Era, ob die uns diesbezüglich weiterhelfen können. VG

    Peter

    Vlt können wir auch eine Doodle Abfrage starten, wer sich unserer Idee anschließen würde?


    Ich hatte eben ein positives Gespräch mit Solid Era. Konkretes konnte man mir natürlich im Moment nicht mitteilen, aber die Firma sucht ebenfalls nach Lösungen. Ich warte dann mal die Rückmeldung von den Entscheidungsträgern ab und informiere euch umgehend.

    Einmal editiert, zuletzt von pitz27 () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von pitz27 mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Ich hoffe, Ihr findet eine praktikable Lösung. Ich sehe hier nur das Problem mangelnder Kompetenz (notfalls in Eigenregie lösbar) und fehlender Ersatzteile (da hätte ich keine Idee...) Blöd ist außerdem, dass Wasserstoff ziemlich entzündlich ist, und Basteleien damit jeden Versicherungsschutz eliminieren.


    Ich würde die Investitionen abschreiben und einen Senertec bzw. RMB installieren.

  • Hallöchen und Grüße!


    Danke für den Infoaustausch. Ich habe den Thread mal abonniert.


    Der Ansatz "Wir machen das jetzt selbst", kann ich mir bei dem Produkt nicht vorstellen.

    Wenn sich das getragen hätte, gäbe es keine Insolvenz.


    Mal angenommen es resultiert eine Genossenschaft - die Kosten für Überwachung, Büro, Mitarbeiter (und das ist nicht nur der Techniker), Steuerberater, Steuern, Material von Solidpower, ... fallen dennoch an.


    Ich gehe davon aus, dass Niederlande / Australien hier einspringt - einfacher kommt man nicht zu Kunden.

    Auf die Angebote bis ich schon gespannt - weil ich habe ja keine Wahl.

  • Hallo Volt Ampere,

    möglicherweise hast du Recht, aber sehr viele Kosten durch die Firmenunterkunft (=>HomeOffice?) , Autos, Anzahl der Mitarbeiter, durch Eigentätigkeit an den Anlagen (erspart damit auch Fahrtkosten), Forschungskosten etc fallen auch weg. Material muss natürlich bezahlt werden, dazu sollte die Wartungspauschale genutzt werden, sonst würden die Anlagen ausfallen. Wir sollten nicht immer alles gleich schwarz sehen. Um hier sachgerecht zu kommunizieren und nicht ins Blaue hinein Vermutungen anzustellen, müssen wir Zahlen haben. Anzahl der Betreiber, die bereit sind, sich der Idee möglicherweise anzuschließen und die anfallenden kalkulierten Kosten, die sich letztendlich auch durch die Erfahrungen aller Besitzer der BlueGens ermitteln ließen.



    Antwort auf das Zitat von Tiefe des Raumes: "Oh mein Gott!


    Da ist nix zu lernen oder zu reparieren, denn es gibt niemanden mehr, der Euch irgendwas beibringen kann und es gibt auch niemanden mehr, der Euch die Materialien liefern kann. Die Brennstoffzelle der Superfirma ist derart spezifisch, dass die Teile nur von der Superfirma kommen können und diese Superfirma gibt es nicht mehr. Ende, aus, Feierabend."

    => Schulungen stehen für 600 Euro auf der Preisliste, so wie ich es gesehen habe. Diese Kosten fallen dann auch weg, weil es unser Verein /Firma,... ist. Natürlich kann dabei auch rauskommen, dass es unwirtschaftlich ist. Dann ändern wir am Status Quo nichts, haben aber auch nichts weiter investiert, eben wie jetzt. Bezugsquellen der Materialien bräuchten wir natürlich. Solyd Era hat auch nicht alles selbst gefertigt und Bezugsquellen gehabt, warum wir dann nicht?

    Vielleicht ist die Umsetzung der Idee auch förderfähig?

  • Vielleicht ist die Umsetzung der Idee auch förderfähig?

    Sicherlich habe nicht alle "Deine / Eure" Idee verstanden, ich auch nicht.

    Die Umsetzung Deiner Idee soll doch in Deutschland realisiert werden, nicht in Afrika oder so ?


    Ersatzteile werden sicherlich nur an einen konzessionierten eingetragenen Handwerksbetrieb geliefert.

    Nur der darf aufgrund seiner Zulassung / Versicherung / Handwerksrechtlichen Ermächtigung an Geräten schrauben mit oder auch ohne Ersatzteile.


    Sollte ein "Verein" oder ähnliches entsprechende Arbeiten verrichten, auch an Eigenanlagen der Vereinsmitglieder und das wird bekannt, wird das für den Verein sehr sehr teuer.

  • Sollte ein ehemaliger Mitarbeiter der alle Schulungen hat, für den Verein schrauben, dann sehe ich da kein Problem.

    Du nicht, viele andere schon.

    Finanzamt wegen Schwarzarbeit.

    Handwerkskammer wegen unerlaubter Berufausübung ohne Eintragung in der Handwerksrolle.

    Netzbetreiber wegen unerlaubten Arbeiten einer unkonzessionierten Person im Netzgebiet .... usw.

    Alle werden Strafzahlungen einfordern, kostenpflichtige Unerlassungserklärungen durch Ihre Anwälte einfordern.

    Das Finanzamt wird Strafrechtliche Schritte einleiten usw.


    Aber wie gesagt ich muss schmunzel über die Idee, die zwar im Ansatz gut und richtig ist, in der Durchführung jedoch unmöglich. Ich habe damals zwei Meistertitel erworben und mich in der Handwerksrolle eintragen lassen, arbeite mit Konzession und Gastkonzession um den ganzen aus dem Wege zu gehen. Auch die Pflichtversicherungen bekommt nur derjenige der berechtigt ist.

    Ein ehemaliger Mitarbeiter zählt nicht dazu, vergiss es.

  • Hallo Herr Lehmann, genau dahingehend sind meine vorangestellten Überlegungen zu sehen. Keine Niederlassung vlt eine Außenstelle?

    Schwierig. Momentan sehe ich da keine Mögflichkeit.

  • Ok, ich versuche es jetzt noch einmal zu erklären, danach gebe ich mich geschlagen:


    a) Der Laden ist insolvent und niemand bei dem Laden darf mehr auch nur 2 Briefmarken kaufen oder VERkaufen. denn der Insolvenzverwalter hat quasi die Geschäftsführung inne. Im Bundesanzeiger steht FÜR JEDEN ÖFFENTLICH ZUGÄNGLICH:


    Ich glaube niemals, dass irgendwer heute oder gestern mit jemandem von SolydEra gesprochen hat und weiß auch nicht, welchen Sinn solche Behauptungen haben.


    b) Was Dachsfan schreibt, stimmt natürlich, aber so weit bin ich gar nicht gekommen, denn Ihr werdet schlichtweg null Ware bekommen, denn der Laden existiert nicht mehr, es wird keine Fortführung geben, denn die haben in den letzten Jahren 40 Mio verbrannt und alles, was mit Erdgas läuft, ist ungefähr so verkäuflich wie ein Weihnachtsbaum im Januar. Deshalb wird auch niemand in den Laden investieren, dreimal nicht deshalb, weil 5 oder 6 Männekes Ersatzteile bestellen (in Australien). |:-(


    Wenn ich an Eurer Stelle wäre, würde ich mal meinen Verstand einschalten, einsehen, dass ich eben Pech gehabt habe und mich seelisch wie juristisch darauf vorbereiten, dass ich absehbar die Förderung anteilig zurückzahlen muss. Dies sind dann pro Nicht-Betriebsjahr 1.245 Euro.


    Sollte ein ehemaliger Mitarbeiter der alle Schulungen hat, für den Verein schrauben, dann sehe ich da kein Problem.

    Wie kommst Du an den Mitarbeiter, wie findest Du den? Wie kommt der Mitarbeiter an Ersatzteile? Wie kommt der Mitarbeiter an neue Stacks? Hat der Mitarbeiter eventuell einen neuen Job und absolut kein Interesse mehr an den Dingern?


    Vielleicht kann ja Pitz27 die Probleme lösen und im Zuge seines Anrufs bei SolydEra, bei dem er die Daten der Anlagenbetreiber erfragt, auch gleich nach Name und Adresse von Kundendiensttechnikern fragen, dürfte kein Problem sein.


    Ich würde eher die Bundesregierung verklagen, dies aber per Sammelklage...

    Einmal editiert, zuletzt von Neuendorfer () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Tiefe-des-Raumes mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Hatte E-Mail Kontakt zum Sales Team:


    Zitat

    Derzeit sind leider noch viele Fragen offen welche zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantwortet werden können.

    Entsprechende Gespräche finden mit unserem vorl. Insolvenzverwalter statt und wir sind bemüht Sie als Kunden und Betreiber schnellstmöglich zu informieren.

    Zum jetzigen Zeitpunkt bitten wir Sie daher um Ihr Verständnis um noch etwas Geduld.



  • mich seelisch wie juristisch darauf vorbereiten, dass ich absehbar die Förderung anteilig zurückzahlen muss.

    Ich bin glücklicherweise nicht in der Lage, wie die Geschädigten hier.

    Ich würde jedoch erwägen, unaufgefordert an die KfW ranzutreten und sie zu informieren. Das ist besser als wenn die Kfw über andere Kanäle das erfährt und dann von Amts wegen ermittelt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die KfW im schlimmsten Fall dann auf eine Rückerstattung der Förderungsteile verzichtet.


    Selbstverständlich nur mitteilen, dass es da Probleme gibt, dass der Vollwartungsvertrag "in die Hose ging" aber die Anlage noch läuft und man versucht die Anlage weiterzubetreiben.


    Das die KfW den Konkurs nicht mitbekommt halte ich für sehr unwahrscheinlich.


    Wer übrigens Forderungen an die insolvente Firma hat sollte Ansprüche selbst dort anmelden.

  • Was sagt ihr zu der Idee?

    Das erscheint mir sinnvoll, ähnlich wie die Empfehlung, beim E-Auto die Batterien nur mit > 50 kW zu laden, wenn man auf Langstrecke unterwegs ist, damit die Batterie länger hält. Ich kann meine Bluegen modulieren und habe sie schon die meiste Zeit in diesem Größenbereich betrieben.


    Wir sollten über persönliche Nachrichten / Konversationen E-Mails austauschen. Ich versuche das mal-.