Bericht von den 10. BHKW-Info-Tagen 2014

Rund 450 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie Anlagennutzer, aber auch interessierte Immobilienbesitzer informierten sich auf den 10. BHKW-Info-Tagen über ökonomische und technische Entwicklungen rund um hocheffiziente Blockheizkraftwerke (BHKW). Zahlreiche Vorträge und eine Ausstellung, bei der sich 36 Anbieter und Dienstleister aus dem Bereich „Kraft-Wärme-Kopplung“ präsentieren, sowie anerkannte Schulungen für Energieberater rundeten die Veranstaltung ab. Der diesjährige Austragungsort der BHKW-Info-Tage, die VillaMedia in Wuppertal, nutzt selbst ein BHKW in Kombination mit mehreren Photovoltaikanlagen, Stromspeichern und Elektroautos.

Impressionen

10. BHKW-Info-Tage 2014 (Foto: Spitzlicht) 10. BHKW-Info-Tage 2014 (Foto: Spitzlicht) 10. BHKW-Info-Tage 2014 (Foto: Spitzlicht) 10. BHKW-Info-Tage 2014 (Foto: Spitzlicht) 10. BHKW-Info-Tage 2014 (Foto: Spitzlicht) 10. BHKW-Info-Tage 2014 (Foto: Spitzlicht) 10. BHKW-Info-Tage 2014 (Foto: Spitzlicht) 10. BHKW-Info-Tage 2014 (Foto: Spitzlicht) 10. BHKW-Info-Tage 2014 (Foto: Spitzlicht) 10. BHKW-Info-Tage 2014 (Foto: Spitzlicht) 10. BHKW-Info-Tage 2014 (Foto: Spitzlicht) 10. BHKW-Info-Tage 2014 (Foto: Spitzlicht)

Fotos: EnergieAgentur.NRW/Spitzlicht


Begrüßung zur Veranstaltung


Grundlagen der Wirtschaftlichkeit und Technik moderner BHKW

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Stand der Brennstoffzellenforschung, Erprobung und Markteinführung

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Kosten-Nutzen-Analyse zu Einsatzmöglichkeiten von KWK und Evaluierung des KWKG

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Wartungs- und Vollwartungsverträge von Herstellern und Installateuren

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Verbraucherschutzaspekte des BHKW-Betriebs und Eigenstromversorgung

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AVL Schrick: SR272 Motorenentwicklung für das Vaillant EcoPower 3.0 und 4.7

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Förderprogramme des BAFA für Mini-BHKW und KWK-Anlagen

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Kredite und Förderprogramme der KfW für energieeffizientes Sanieren

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Förderprogramme von BAFA, KfW und dem Land Nordrhein-Westfalen im Überblick

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Kommunale KWK-Anlagen für Wärmenetze

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KWKhoch3 - Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung im Bergischen Städtedreieck

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Holzgas-KWK: Strom und Wärme aus Holz

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Holzgas: Energie durch Restholzverwertung in der Holzindustrie

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Die Viessmann Nano-BHKW Vitotwin 300-W und 350-F sowie Vitovalor 300-P

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Die BlueGen Brennstoffzelle als hocheffiziente Stromerzeugungsanlage

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Brennstoffzellen im großen Maßstab für energieintensive Anwendungen

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Elcore 2400 Brennstoffzelle für Ein- und Zweifamilienhäuser

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Vaillant SOFC-Brennstoffzelle der 5. Generation

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Drehstromnetz: Leistungsfähige Stromanschlüsse für die Elektromobilität

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    Kommentare 5

    • Liebes BHKW-Infotage Team,

      vielen Dank für die großartige und sehr professionelle Organisation der BHKW-Tage!

      Die Liste der Redner war gut gewählt. Die Ausstellung war überschaubar und man kam schnell ins Gespräch – auch beim Mittagessen.

      Gespräche mit Beratern waren auch sehr informativ. Man hat gespürt, dass sie gerne ihr Know-how teilen.

      Hier meine Auslobungen:

      Professionellsten

      Mitarbeiter: Damen am Eingang, denn erst beim Abbauen habe ich

      realisiert, dass sie BHKW Forums-Mitarbeiter sind.

      :thumbsup:

      Beste Präsentation: AVL Schrick – er hat sich wirklich in die Karten

      (Fotos) schauen lassen und hierdurch sehr viel Vertrauen für die neue

      Motorengeneration geschaffen. (Das grüne Logo hatte ich zuvor von meiner

      Long-List gestrichen, jetzt ist es wieder im Rennen.)

      Zweitbeste

      Präsentation: Prof. Heinzel – sie und die Präsenz von BlueGen/CFCL Ltd.

      waren der Hauptgrund für meine Teilnahme. Für mich, als

      Brennstoffzellen-Laie, war die Präsentation ein Wissens-Booster!

      Humorvollste

      Präsentation: Hr. Baunach. „…bei halber Temperatur, aber dafür

      doppelt so lange duschen!“ Sinnhaftigkeit von Mischgruppen zum korrekten

      Laden von Schichtspeichern.

      :thumbdown:

      Die zwei schlechtesten Produktpräsentationen: die Brennstoffzellen

      Präsentationen der Herren von den Firmen X und Y. Sie haben sehr wenig

      über Brennstoffzellen-Technik erzählt. Nicht einmal der Lieferant des

      Stacks wurde erwähnt. Denn es hätte mich interessiert, warum gerade die

      Firma P. als Lieferant ausgewählt worden war. (Beim Betrachten des

      Videos mit 3-D Animationen dachte ich nur, jetzt weiß ich, warum die

      Kisten so teuer sind. Die haben ein super Marketing-Budget. Man spürt,

      dass diese Firmen sehr groß sind und Marketing&Sales-Leute

      vorschicken.)

      Interessanteste Informationen für mich:

      * In

      Korea wird ein 59 MW Brennstoffzellen-Kraftwerk gebaut. Auch auf den

      Reformer und die Reinigung des Gases kommt es an, da es unterschiedliche

      Schwefelverbindungen, Konzentrationen und Verunreinigungen geben kann,

      was auf die Lebensdauer der Stacks Einfluß hat.

      * Brennstoffzellen können auch mit Biogas betrieben werden.

      *

      Und generell benötigen diese Kraftwerke keinen Schornsteinfeger mehr.

      Der Wegfall eines Kamins (Wegfall der Baukosten und Wohnraumgewinn)

      müsste auch in der Wirtschaftlichkeitsberechnung für den Neubau

      berücksichtigt werden.

      * In Japan werden Brennstoffzellen-BHKWs für

      Einfamilienhäuser in 2015 die Preismarke von 10.000 USD (oder Euro?)

      unterschreiten –

      bei einem Absatz von mehreren Tausend Einheiten. Da

      kann man nur Gutes für diesen Markt hoffen. (Mein Sitznachbar hat sich

      gewundert, warum man keine japanischen Geräte nach Europa holt. Antwort:

      Marktmechanismus, Geräte werden für die europäischen Märkte von den

      Großen adaptiert und teurer angeboten. Ein Hocheffizienz-Stack 1kW

      kostet ca. 1.200 Euro (eigene Recherche). Ich vermute, es werden auch Rückstellungen für

      zukünftige Servicefälle gebildet, bei 10 Jahren Garantie!)

      * Die Preise und Margen sind aufgrund der kleinen

      Stückzahlen noch sehr hoch, d.h. um Economies of Scale zu erreichen,

      benötigt man einen Kickstarter. (Vor 10 Jahren hat auch niemand

      geglaubt, dass PV-Zellen heutezutage nur noch 30 Cent je Watt kosten.)

      Organisatorischer Verbesserungsvorschlag:

      Vielleicht findet sich nächstes Jahr ein Sponsor, der den Kaffee morgens und/oder am Nachmittag sponsert.

      (Wenn ein Hersteller durch diese Veranstaltung ein Gerät verkauft, könnte er sich bitte freiwillig melden?)

      Fazit:

      die zwei Tage waren vollgepackt mit Informationen, interessanten

      Gesprächen und freundlichen Menschen, die ihre Freizeit für eine gute

      Sache „opfern“. Es war geschäftlich auch inspirierend. Ich bin froh,

      dass ich teilgenommen habe.

      Eigentlich müsste man eine Roadshow vorbereiten und in jeder größeren Stadt durchführen.

      And at last but not at least:

      Danke,

      dass ich als Forums-Neuling so freundlich am Sonntagabend in die Runde

      aufgenommen wurde. Der Abend beim Chinesen war sehr lustig. Hiermit

      danke ich auch der Wirtin vom Tai Lake, die 2h länger auf hatte!

      schöne Grüße aus Karlsruhe

      sunshine007

    • Liebe BHKW-Forum’ler,

      jetzt war ich 3 Tage zu eurer Veranstaltung und bin randvoll mit Informationen nach Hause gefahren.
      Da habt ihr was Tolles auf die Beine gestellt! Für solche Informationen wird an vielen anderen Stellen ziemlich viel Geld verlangt.
      Kaum zu glauben, dass ihr das alles ohne zusätzliche Gebühren für die Teilnehmer leisten konntet. Respekt!

    • Als Aussteller hatte ich auf Basis vom letzten Jahr in Nürnberg mit weniger Publikum gerechnet. Konnte, wie Tom wohl auch, für die eigene Produkte auch noch neue Kontakte knüpfen (da hatte der Bernd auch seine Finger mit im Spiel). Die kleinere Fläche als in Nürnberg hat auch zu einer guten Athmosphäre beigetragen. Die Anregung nach NRW zu kommen war eine gute Idee. Vor allem, weil es hier die Energieagentur NRW als Kontakt in die Politik gab.

    • Die Veranstaltung war trotz diverser anderer Veranstaltungen in diesen Wochen sehr gut besucht. Hier waren die lokalen Partner wie die EnergieAgentur.NRW und die VillaMedia sehr erfolgreich. Aber auch vom Bund der Energieverbraucher und durch die Bewerbung von Markus kamen Besucher hinzu. Meine ganz persönlichen Highlights waren der Brennstoffzellenvortrag von Prof. Heinzel aber auch der sehr technisch/ehrliche Vortrag von AVL Schrick. Ganz besonderer Dank gebührt dem Moderatorenduo und den Empfangsdamen, die vier waren fast ununterbrochen im Dauereinsatz. Aber auch viele weitere fleißige Hände haben die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg werden lassen.

      • Das klingt ja alles sehr positiv. Ich gratuliere allen Beteiligten zum Erfolg!