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25

Sonntag, 17. Juli 2011, 14:32

Mensch Fuch

so ein langer Beitragh....und dennoch
Du hast es immer noch nicht gefressen

Gewinnerzielungsabsicht = Einkommenssteuer
Umsatzerzielung = Umsatzsteuer

Dem Sachbearbeiter Umsatzsteuer beim FA
ist eine Gewinn/Verlustrechenung schlicht und einfach wurscht

Trenn doch mal die Dinge
dann stiftest Du nicht immer für Verwirrung


Ich find ja Dein rumgeistern im Forum gar nicht mal so übel wie vll. manch anderer
Es ist schon wichtig manch Vertrieblerversprechen einiger der Branche kritisch zu hinterfragen...

...dass Du aber alle halbe Jahre
immer wieder mit diesem Thema ankommst
und immer wieder versuchst hier Verwirrung zu stiften
kann ich
-da ich keinen Mangel an Intelligenz vorraussetzen mag-
nur auf Boshaftigkeit zurückführen.
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26

Sonntag, 17. Juli 2011, 17:33

Ich kann dem Firestarter nur beiplichten. Hier ein Beispiel:
Um die oben genannten 17.647 € in 10 Jahren inklusive Zinsen zurück zu zahlen, werden jährlich ca. 2.100 € benötigt. Die Gesamtkosten liegen somit pro Jahr bei 874 € + 200 € + 2.100 € = 3.174 €.

Damit der Betreiber im Jahr auf einen Euro einkommensteuerpflichtigen Gewinn kommt, sind somit 3.175 € Einnahmen nötig.

@fuchs
Junge, Du hast keine Ahnung. Die Tilgung wird nicht als Ausgaben anerkannt. Wieviel Du tilgst ist dem FA wurscht. Du machst Gewinn, wenn deine Einnahmen deine Ausgaben übersteigen. Zu den Einnahmen zählen auch deine Privatentnahmen (hier Eignevebrauch Strom und Wärme). Die Vergütung hierfür sollte so gewählt werden, das Deine Ausgaben für Wartung, Gasbezug usw. um ein paar Euro überschritten werden. Dann errzielst Du Gewinn in dem laufenden Jahr. Die Investition steckt in dem Verlustvortrag. Der Verlustvortrag wird auch mit deine überbrigen Einnahmen (z.B. Lohn, Gehalt oder ähnlichem) verrechnet. Es kann also sein, dass der Verlustvortrag bereits nach einem Jahr getilgt ist und Du dadurch weniger z.B. Lohnsteuer zu zahlen hast (wenn z.B. Dein Steuerberater die Investition als Reparaturaufwand in deine Steuererklärung angibt). Kannst natürlich auch eine Abschreibung auf 5, 10 oder 15 Jahren vornehmen. Das hängt wieder davon ab wie dein Steuerberater es für Dich als optimal ansieht.
Was möglich ist hängt von Deiner persönlichen Situation ab und wie gut Dein Steuerberater argumentieren kann. ;(
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27

Sonntag, 17. Juli 2011, 18:28

Um es nochmal deutlich zu sagen. Ein BHKW welches mit Gewinn betrieben wird, hat keine Probleme mit dem Finanzamt.
Unabhängig von den Einwänden von fire und eco war das garnicht der Diskussionspunkt. Die Frage war doch, ob das FA ein Hobby unterstellen kann, wenn das Geschäft nicht so durchgeführt werden kann wie geplant, weil eine Maschine nicht funktioniert. Und das ist absurd. |__|:-)
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Sonntag, 17. Juli 2011, 19:04

Hallo ecopowerprofi,

gut die Bezeichnung als Tilgung ist falsch. Nennen wir es AfA plus Zinsen, also 1.764 € Abschreibung plus 336 € Zinsen.

Wenn ich die Anschaffungskosten wie von dir genannt, als Verlustvortrag mit anderen Einkunftsarten verrechne, wird genau das nicht erreicht, was immer wieder genannt wird. Das BHKW wäre die einzige Heizung welche sich selbst bezahlt. Die Verechnung der Anschaffungskosten mit Gewinnen aus anderen Einkunftsarten, ist in etwa so, als wenn mir die Oma das BHKW schenkt.

Wenn sich das BHKW selber bezahlt machen soll, muss es auch ohne Oma funktionieren, es muss sich rein aus Strom- und Wärmeverkauf refinanzieren.
Mit den Erträgen müssen alle Kosten inklusive der Anschaffung abgedeckt werden.

Wenn meine Einnahmen nur etwas über den Kosten für Gasbezug und Wartung liegen kann das nicht gelingen. Jeder Unternehmer wird also so kalkulieren, das jede Maschine vor Verlust der Funtionsfähigkeit bezahlt ist. Je schneller das gelingt um so besser, um so höher werden aber auch die jährlichen Beträge. Wird also in unserem Fall BHKW von einem 10 jährigen Zeitraum ausgegangen, müssen jedes Jahr 1.764 € abgezahlt werden. Zusätzlich werden auf die Gesamtsumme in der Regel auch noch Zinsen fällig bzw. wenn das Geld nicht geliehen entstehen entgangene Zinsen, da das Geld nicht mehr angelegt werden kann. Die Maschine muss also neben den Kosten für Brennstoff und Wartung auch die Kosten ihrer Anschaffung und die anfallenden Zinsen erwirtschaften. Damit auf die jährlichen 1.764 € die ja nur dazu dienen die Anschaffungskosten wieder einzunehmen keine Einkommensteuer fällig wird, hat der Gesetzgeber die Abschreibung für Abnutzung ( AfA) festgelegt. Somit ändert sich an den Zahlen in meinem Beispiel nichts. Nur für die Bezeichnung Tilgung muss dort Abschreibung plus Zinsen stehen.

Im übrigen führt dein Vorschlag doch nur soviel Ertrag zu machen, dass dieser nur wenige Euro über den laufenden Betriebskosten liegt, genau dazu, das die Summe der Vorsteuererstattung aus der Anschaffung nicht Stück für Stück an das Finanzamt zurück gezahlt wird. Und genau das führt über den Umsatzsteuersachbearbeiter zu den Fragen an die Betreiber und deren Probleme.



Mit freundlichen Grüßen