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dsdata

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17

Sonntag, 27. Februar 2011, 19:17

Hallo,

kann man in das gerät nicht einen beliebigen 3-phasigen Wechselrichter einbauen ? oder diesen auch extern neben dem Gerät an die Wand hängen ?




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18

Sonntag, 27. Februar 2011, 19:24

Qualität

Elko aus nem alten radio rein und ne einadrige Brücke über den Leitungszug...fertig.

Das versteh ich jetzt nicht. In den Beiträgen wird sich über die mangelhate Qualität und nicht ausreichende Dimensionierung ausgelassen und dann werden für Reparaturen alte Elko's aus einem Radio vorgeschlagen. Im alten PKW kann ich es verstehen. Der lebt ja nur noch ein paar hundert Bh. Aber hier regt man sich auf wenn ein BHKW anstatt 40.000 Bh nur 20.000 Bh hält. Wahrscheinlich zurecht. Aber dann bitte keine solchen Reparaturempfehlungen. :beaengstigend:

Bei Reichelt wird seit kurzem auch die Lebensdauer angegeben: Die bessern machen gerademal 5000h! 8|
Ich wusste zwar das Elkos nicht ewig halten, aber so kurzlebig - also im Vergleich zur Lebensdauer eines BHKW.

Naja, da wurde wohl was verwechselt. Als ich noch in der Elektronikentwicklung tätig war, sind wir von 100.000 Bh ausgegangen. Die Belastung reduziert (man sagt immer halbe Belastung 4-fache Lebensdauer) und schon hat es gepasst. Es war bekannt, dass in den ersten Bh ca. 1- 3 % der Geräte ausfallen (dafür ist dann die Gewährleistung). Dann passiert lange nichts und am Ende der Lebensdauer häuft sich die Rate wieder. :aok:
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19

Sonntag, 27. Februar 2011, 19:46

Zitat

Das versteh ich jetzt nicht. In den Beiträgen wird sich über die mangelhate Qualität und nicht ausreichende Dimensionierung ausgelassen und dann werden für Reparaturen alte Elko's aus einem Radio vorgeschlagen. Im alten PKW kann ich es verstehen. Der lebt ja nur noch ein paar hundert Bh. Aber hier regt man sich auf wenn ein BHKW anstatt 40.000 Bh nur 20.000 Bh hält. Wahrscheinlich zurecht. Aber dann bitte keine solchen Reparaturempfehlungen. :beaengstigend:

Deine Kritik ist
-auch in dieser Deutlichkeit-
völlig berechtigt.

Mein Beitrag sollte NICHT als Reperaturempfehlung für diesen Anwendungfall herhalten.
Ich wollt nur zum Ausdruck bringen, dass nach meiner Erfahrung Elkos die absolute Schwachstelle bei Elektronikgruppen darstellen
und falls jemand mal Bock hat auf Fehlersuche bei einem Schnöden Gerät zu gehen, ruhig hier ansetzen kann.
Für ein Bauteil unter rauhen Einsatzbedingungen, wo auch etwas mehr dranhängt
sollten schon hochwertige Ersatzteile zum Einsatz kommen....und wohl auch etwas mehr Fachwissen als nur nen "normalen" von einem "mit dicken Backen" Elko unterscheiden zu können.
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JAU

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20

Sonntag, 27. Februar 2011, 20:27

Als ich noch in der Elektronikentwicklung tätig war, sind wir von 100.000 Bh ausgegangen. Die Belastung reduziert (man sagt immer halbe Belastung 4-fache Lebensdauer) und schon hat es gepasst.

Ich hab mir das jetzt im Datenbaltt angesehen. Die Betriebsdauer bezieht sich nicht auf Totalausfall. Beim Panasonic LowESR steht das der 1000er nach 3000h bis zu 20% die Kapazität ändert (zusätzlich zu den 20% Toleranz). Ein Yageo 85°C wird mit 2000h angegeben, wobei da nur von reduzierung ausgegangen wird.
Klar, reizt man die Betriebsparamter nicht aus hält er auch länger.

Für ein Bauteil unter rauhen Einsatzbedingungen, wo auch etwas mehr dranhängt
sollten schon hochwertige Ersatzteile zum Einsatz kommen...

Vor allem nicht wenns nur 39cent kostet. ;)


mfg JAU
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21

Sonntag, 27. Februar 2011, 20:41

Höherwertiges Material

Standard-Elko's haben einen Temperaturbereich bis 85°C. Die verbauten, wie auf dem Foto zu sehen, haben einen Bereich bis 105°C. Ich kenne bisher andere Fehler, die hauptsächlich mit der Mitsubishi-Endstufe zusammen hängen. Defekte Elko's hatte ich persönlich noch nicht. Ich installiere seit 1999 ecopower-Anlagen. Aber man lernt ja nie aus. :hutab:
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kalydon

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Sonntag, 27. Februar 2011, 20:56

Zwischenstand

Liebe ecopower-Gemeinde,


ich erlaube mir einen Zwischenstand zusammenzufassen:

Einigkeit scheint zu bestehen, daß es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Hitzeschaden handelt. Da in meinem Fall beide Lüfter (noch) in Ordnung waren, und, wie wir hier jetzt gelernt haben, durchaus geeignet zu sein scheinen für den beabsichtigten Zweck (das steht allerdings in Kontrast zu einem thread zu diesem Thema aus Frühjahr 2010: ECO Power Wechselrichter reparieren ?!?!), bedeutet das in der Konsequenz: jede Reparatur bzw. jeder neu eingebaute Wechselrichter wird ebenfalls in kurzer Zeit ins Jenseits befördert, also es lohnt sich auch nicht, die Dinger von Fachkundigen reparieren zu lassen, weil der Aufwand im Vergleich zu der erwarteten Restlebensdauer - durschschnittlich ein Jahr bei meinem ecopower - zu hoch ist; vom Einbau eines neuen Wechselrichters in der 1.000€-Klasse nicht zu reden (außer ecopower macht das auf Garantie/Kulanz).


Es scheint hier also ein prinzipieller Konstruktions- bzw. Abstimmungsfehler vorzuliegen, der durch den Hersteller schleunigst abgestellt werden sollte auch im Interesse der bereits laufenden Maschinen. Ich bin mir jetzt auch nicht mehr sicher, ob es was hilft, hier mit zusätzlichen Lüfter-Experimenten zu laborieren, da diese doch ausreichend sein sollen nach den Angaben des Herstellers der Elektronikbauteile für den WR - außer man würde als Primärschaden den Elko annehmen und den noch separat kühlen....
Insgesamt hat das BHKW in 3,8 Jahren jetzt 66.000 kWh el produziert bei 21.000 Betriebsstunden. D.h. ich werde noch mindestens weitere 6 Wechselrichter vernichten, bis die 10 Jahre um sind. Das kanns doch wohl nicht sein.

Was ich nicht verstehe ist, warum hier so viel Wert gelegt wurde auf eine kompakte Bauform mit offenbar empfindlichen Bauteilen, denn Platz ist ja nun wirklich reichlich im Schaltkasten des ecopower. Wäre der Einbau eines ganz anderen, stabilen und bewährten Wechselrichters machbar oder scheitert das an den "Schnittstellen" mit der anderen Elektronik? Hat sich diesbezüglich schon mal jemand versucht?

viele Grüße an alle

P.S. jetzt hab ich "URLs automatisch erkennen" aktiviert, aber er wandelt den link trotzdem nicht um. Frust.




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23

Montag, 28. Februar 2011, 12:39

Was ist zu tun

Wäre der Einbau eines ganz anderen, stabilen und bewährten Wechselrichters machbar oder scheitert das an den "Schnittstellen" mit der anderen Elektronik? Hat sich diesbezüglich schon mal jemand versucht?

Ich hatte es bereits an anderer Stelle mal versucht zu erläutern. Der WR ist Bestandteil des Sicherheits- und des Regelkonzeptes. Der WR überwacht u.a. die Motordrehzahl und Motorleistung. Auf der Platine ist nicht nur der WR sondern auch der Gleichrichter untergebracht. Über den WR wird durch Abbremsen des Motors die gewünschte Leistung eingestellt. Im Gegensatz zu einem PV-WR hat der WR nicht die Aufgabe den MPP zu suchen. Ich kann nur jedem empfehlen eine Änderung des WR nicht zu versuchen. Es geht mit Sicherheit in die Hose. :negativ:

Einigkeit scheint zu bestehen, daß es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Hitzeschaden handelt.

Ich besitze mal die Frechheit hier zu widersprechen. Das war kein Hitzeschaden. Es ist in diesem Fall ein Bauteilschaden wie er immer mal auftreten kann. Der Kondensator ist Bestandteil des Spannungsreglers für die interne 12V-Versorgung. Also was ganz Primitives. Ich habe bei keinem WR in den 12 Jahren, die ich das schon mache, auch nur einen einzigen Schaden an einem Elko gehabt. Ich glaube keiner hat bis jetzt mal Temperaturmessungen vorgenommen und seine Behauptungen mal untermauert. Wenn ich was Messe behauptet der Manni mal wieder ich hätte einen Tunnelblick. Daher lasse ich es lieber.

Ich kann die Verärgerung über den Ausfall des WR verstehen. Die Schwachstelle ist aber die Mitsubishi-Endstufe. Nicht der Lüfter, nicht der Kondensator.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ecopowerprofi« (28. Februar 2011, 12:47)


24

Montag, 28. Februar 2011, 13:00



Wenn ich was Messe behauptet der Manni mal wieder ich hätte einen Tunnelblick. Daher lasse ich es lieber.



Ich werde in Zusammenhang mit Elektronischen Bauteilen und wie oder was mich
nicht äußern und lehne so die Unterstellung das ich dazu was schreiben würd als Unterstellung ab.

Ich hab keine Ahnung warum die Dinger nicht gehen,

ersten hab ich keins also kein Erfahrung weil kein Ecopower ( Gott sei Dank )
zweites versteh ich von Elektronik zuwenig um irgendwas Sachdienliches zu schreiben,
gibt auch keinen Beitrag von mir in diesen Thread, ich sag schon was wen ich mein
was beitragen zu können obwohl manche nicht auf den Ersten Blick so schnell von gefassten
Vorurteilen lassen können, so Schüchtern bin ich nun auch nicht :schimpf:

Ich kenn in Bezug auf Wechselrichter sehr wohl die Möglichkeiten und Entwicklungen der letzten 30
Jahre mit etlichen Entäuschungen und Überraschungen, würd aber nie auf den Trichter kommen darin
Rumzulöten, mir reichen die Erfahrungen die mit offen Umrichtern erlebt hab und bin froh die Überlebt
zu haben, die Dinger sind Saugefählich da kanns noch mehr als Brizel evetuell auch :tot: wenn kein Strom da.