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ivo

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  • »ivo« ist der Autor dieses Themas

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Dienstag, 28. Februar 2012, 11:29

BHKW aus 220/8 Diesel o Land Rover Diesel bzw. anderes Aggregat verwenden!?

Moin Moin,

ich habe mich gerade angemeldet, und hätte mal ein paar Fragen zu der Thematik - Ich würde mich wirklich freuen, wenn ich etwas Hilfe von Euch bekommen könnte ;-)

Wir leben auf einem alten Resthof, und verbrauchen Jahr für Jahr ca. 11000 KW/H Strom, und ca. 40000 KW/H Gas, der ganze Spaß kostet uns ca. 6000€ im Jahr, und wird immer teurer!
Des Weiteren benötigen wir noch ca. 18 Raummeter Holz für die 3 Kaminöfen. Was auch nicht mehr günstiger wird.

Um dem irgendwie entgegen zu wirken, sanieren wir den Resthof permanent, nur irgendwann ist das Einsparpotenzial auch erreicht.

Wir haben eine komplett ausgestattete Werkstatt, in der wir auch schon die ein oder andere Kilowattstunde in einen Englischen Wagen gesteckt haben!

Jetzt ist einfach die Frage, wie groß müsste nach Eurer Meinung die Leistung sein, um unabhängiger von der EWE zu werden!?

Wir haben zudem noch die Hoffnung, dass in ca. einem Jahr unser selbst geplantes Elektroauto läuft, und somit der Stromverbrauch weiter steigt - wobei dies erstmal nebensächlich wäre!

Danke schon mal im Voraus!




AxelF

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Dienstag, 28. Februar 2012, 12:43

Hallo IVO,

Mhh _()_
Jetzt ist einfach die Frage, wie groß müsste nach Eurer Meinung die Leistung sein, um unabhängiger von der EWE zu werden!?

Soll es wirklich ein Eigenbau mit Dieselmotor werden und dann noch in der Größenordnung?
Wäre denn nicht eine Photovoltaik oder ein Windrad eine Option, gerade auch in Hinblick aufs Elektroauto?

Grüße AxelF
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  • »Bernd der Dachsgebeutelte« ist männlich

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3

Mittwoch, 29. Februar 2012, 08:24

Erstmal wäre interessant um welche Größe es geht.
Wenn Ihr da 20.000 m² Heizfläche habt sind 40.000 KW Verbrauch nicht viel.
Anders sieht es es aus wenn es nur 80 m² sind.
Also erstmal die Zahlen in Relationen setzen, dann kann man mehr sagen.

Zum Selbstbau, machbar ist alles, aber je mehr man selber macht um so weniger Zeit um anderes zu machen.
BHKW's sind keine "Läuft schon" Wandthermen.

Wenn ihr ein Resthof seit, dann sollten genügend alte Schornsteine vorhanden sein um flexibel reagieren zu können.
Also wie sind eure Vor- und Rücklauftemperaturen?
Heizkreis hydraulisch abgelichen?
Was ist an Dämmung gemacht, weiter machbar.
Dachausrichtung für Solar passend?
Wohnumfeld, frei stehend oder im Dorf eingebunden?
Wie lange könnt ihr noch Eigenleistung aufbringen, bis Muskelkraft gegen "Einfach aber €" eingetauscht werden muss.

Wenn die Infos vorliegen kann man sich Gedanken machen, was für euch passen würde.
Signatur von »Bernd der Dachsgebeutelte« Wer einmal fragt, wirkt für einen Moment dumm, wer es nie tut, bleib es sein Leben lang

Waldsegler

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Mittwoch, 7. März 2012, 19:48

Wir haben einen OM616 als BHKW. Der Generator leistet 15KW. Man muß aber bedenken, daß man unter optimaler Ausnutzung der Abwärme (wassergekühlter Auspuffkrümmer, WT im Abgasrohr..) so auf etwa real 90% Wirkungsgrad kommt - und das ist schon gut! Ich habe da gut 200 Stunden Arbeit reingesteckt, bis das Ding nun gut lief und auch wahlweise als Notstromaggregat funktioniert.
Wenn Du willst, kann ich Dir Details geben.
Verwende nicht den Landy-Motor, dafür gibt es keine fertigen wassergekühlten Abgaskrümer. (Die gibt es für die sog. Marinifizierung von PKW-Maschinen für den Einsatz auf Booten für bestimmte Diesel, vorwiegend Ford, Perkins, Kubota und Mercedes.)
Aber eine Frage ist eben, ob eine optimierte Ölheizung nicht bessere Ergebnisse liefert. Parallel betreiben wir Testanlagen mit einer KWA und Photovoltaik - mit ernüchternden Ergebnissen.


Gruß Niels