Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen im BHKW-Diskussionsforum! Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie einfach das Registrierungsformular, um sich kostenlos zu registrieren. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

baulion

Profi

  • »baulion« ist männlich

Beiträge: 1 149

BHKW: SenerTec Dachs HKA MSR2

BHKW-Betriebsstoff: Erdgas

Gewerblicher Anbieter: Nein

Im BHKW-Forum e.V.: Ja

  • Nachricht senden

9

Mittwoch, 11. Januar 2012, 13:00

Um mit den 20 KW therm. die benötigten 40 000 KWh Wärmebedarf p.a. zu erzeugen, müßte der Motor 2000 h laufen.

So einfach is des aber auch wieder ned :!:

Deine 40.000 kWh müssen nach deiner Rechnung in 12 Monat produziert werden, der Ford läuft aber in den 2000 Std. nur rund drei Monat. :!: Da bist im März mit Wärme machen fertig und schwitzen tust auch aber ned von der Arbeit sondern weil Du ned fertig wirst mit Fenster aufeißen damit die Überschusswärme naus kann.


Dabei entstehen 10 000KWh Strom, angenommen ich würde davon 3000 KWh selbst verbrauchen bedeutet das 3000 KWh x 0,24€ = 720 € Ersparnis, die restlichen 7000 KWh würde ich einspeisen, mal angenommen mit 0,05 €/KWh macht 350 €.
720 € + 350 € = 1070 € "Ersparnis"

und die monetäre Betrachtung kannst dann auch knicken, |__|:-)
Signatur von »baulion« Die dezentrale KWK ist keine Brücke - sie ist die Lösung :thumbsup:

und der Spenden-Button für unser Forum ist auf der Portal-Seite rechts :!:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »baulion« (11. Januar 2012, 13:39)





Heizer 1

unregistriert

10

Mittwoch, 11. Januar 2012, 19:06

Hallo,

ok, der Argumentation mit den 30 KW an der Welle kann ich folgen, danke für den Hinweis!

Allerdings die Verbrauchsrechnung verstehe ich nicht ganz.
10000kWh(el) / 10,54kWh/l / 0,8 = 1186l
Die errechnete Verbrauchsmenge bezieht sich doch nur auf die 10 000 KW el, (bzw. die 80%) die letztenendes hinten rauskommen.
Bei der Erzeugung dieser Leistung muss ich doch aber die 2/3 Wärme mit addieren die dabei mit erzeugt werden, oder?
Also rein gehen m.Ansicht nach immernoch 3/3 also 1186 x 3= 3558l.

Das würde auch schon etwas besser aussehen, als meine erste Rechnung, allerdings ist hier viel Spekulation dabei (Leistung, Wirkungsgrad etc.), deshalb habe ich gehofft es gibt Erfahrungswerte. Man liest ja hier vereinzelt von Eigenbauten mit PKW- Motoren aber handfeste Aussagen zu Verbrauchswerten scheint es nicht zu geben.

Viele Grüße

oebuba

Erfahrener

  • »oebuba« ist männlich

Beiträge: 79

BHKW: ------

BHKW-Betriebsstoff: ------

Beruf: Kfz. Mechaniker / Hersteller von Holzgas BHKW ( 30-500kW/h el.)

Gewerblicher Anbieter: Ja

Im BHKW-Forum e.V.: Nein

  • Nachricht senden

11

Mittwoch, 11. Januar 2012, 20:24

Hallo zusammen!

hier sind die Werte für Dieselmotoren! IM GÜNSTIGSTEN DREHMOMENTBEREICH!!!
zum Rechnen gleich gesetzt mit:
mech. Leistung 32% 32kWh

Kühlung 32% 32 kWh

Abgas 29% 29 kWh

Strahlung 7% 7 kWh

Gesamtfeuerungswärmeleistung 100 kWh = ca. 10 Liter Heizoel je Stunde!

Von der Leistung "könnten" ca. 61kWh thermisch genutzt werden.

JAU

Profi

  • »JAU« ist männlich

Beiträge: 1 150

BHKW: ------

BHKW-Betriebsstoff: ------

Gewerblicher Anbieter: Nein

Im BHKW-Forum e.V.: Nein

  • Nachricht senden

12

Donnerstag, 12. Januar 2012, 13:45

Die errechnete Verbrauchsmenge bezieht sich doch nur auf die 10 000 KW el,

Ja, wie man es korrekt rechnet siehst du in dem "Dimensionierungs"-Thread den ich dir vor ein paar Tagen verlinkt habe. Mir war es wichtig dir deine "Ersparnis" gegen zu rechnen...

100 kWh = ca. 10 Liter Heizoel je Stunde!

9,5l/h, aber da der Rest auch nur geschätzt ist kommt das hin. ;)

Von der Leistung "könnten" ca. 61kWh thermisch genutzt werden.

Ich möchte da könnten gleich nochmal unterstreichen. Den das selbe gilt auch für die 31% Wellenleistung...

allerdings ist hier viel Spekulation dabei (Leistung, Wirkungsgrad etc.), deshalb habe ich gehofft es gibt Erfahrungswerte.

Mehr wirst du auch nicht bekommen. Der Wirkungsgrad ist direkt abhängt von dem was du baust und wie du es betreibst. Wir haben z.B. noch garnicht darüber gesprochen ob Brennwertnutzung möglich, bzw. vorgsehen ist. Das macht auch nochmal ein paar % aus. Und ob das alles funktioniert zeigt sich erst unterm Strich.


mfg JAU
Signatur von »JAU« Foren-Volks-BHKW Doku .||.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JAU« (12. Januar 2012, 13:57)


Heizer 1

unregistriert

13

Donnerstag, 12. Januar 2012, 19:56

Also erstmal vielen Dank bis hier her, der Austausch gibt doch ein paar Denkanstöße.

Das mit den 9,5 l pro Stunde bei 1500 U/min kann ich mir allerdings nicht vorstellen.
Wenn ich an die Nutzung im PKW denke komme ich mit einem 1,8D bei der Drehzahl selbst unter Last nie auf diesen Verbrauch.
Das würde ja bedeuten ich verbrauche bei 2000 h 9500 l Heizöl ?!


Was meinst Du mit Brennwert?
Einen Abgaswärmetauscher würde ich auf jeden Fall verbauen.

Viele Grüße

JAU

Profi

  • »JAU« ist männlich

Beiträge: 1 150

BHKW: ------

BHKW-Betriebsstoff: ------

Gewerblicher Anbieter: Nein

Im BHKW-Forum e.V.: Nein

  • Nachricht senden

14

Freitag, 13. Januar 2012, 09:00

Das mit den 9,5 l pro Stunde bei 1500 U/min kann ich mir allerdings nicht vorstellen.

Das hat eoebuba auch nicht auf deine Motor bezogen sondern auf 100kW (thermisch + elektrisch) weil auch er nicht weiß welche Leistung der Motor bei 1500 bringt.

Was meinst Du mit Brennwert?

Bei Brennstoffen unterscheidet man Heizwert und Brennwert. Der Heizwert gibt an wieviel (theoretische) Leistung im Kraftstoff steckt bei einfacher Verbrennung. Das Abgas enthält aber auch Wasserdampt! Kühlt man aber Abgas weit genug ab fällt der als Wasser aus, dabei gibt es weitere Energie frei. Die so (ebenfalls theoretisch) verfügbare Leistung nennt man Brennwert.

Bei Heizsystemen mit niedriger Rücklauftemperatur kann man mit entsprechend dimensionierten Abgastauschern oder zusätzlichen Kondenser so noch etwas mehr aus dem Brennstoff herausholen. Dem sind temperatutechnisch aber Grenzen gesetzt, den entweder muss das Abgas durch den Schornstein gedrückt werden (d.h. druckdichte Ausführung!) oder noch genug Restwärme haben das Kaminzug entsteht.
Weiterer Nachteil: Das Kondensat ist kein reines Wasser, gerade bei Heizöl sehr schmutzig und immer sauer. Die Abgasanlage (Schornstein und Schalldämpfer) muss mit dem agressiven Zeugs klar kommen (Edelstahl oder Kunstoff).


Soviel zum Grundsätzlichen. Wobei ein BHKW (meines Wissens) immer eine druckdichte Abgsaführung benötigt.
Der Staudruck im Abgasstrang darf aber auch nich zu hoch werden sonst verbrennt der Motor nicht mehr sauber, der Nachbehandlung sind also Grenzen gesetzt.

der Austausch gibt doch ein paar Denkanstöße.

Genau das wollte ich erreichen. :thumbup: Denn ein BHKW ist deutlich mehr als ein Motor mit Generator. :whistling:


mfg JAU
Signatur von »JAU« Foren-Volks-BHKW Doku .||.




oebuba

Erfahrener

  • »oebuba« ist männlich

Beiträge: 79

BHKW: ------

BHKW-Betriebsstoff: ------

Beruf: Kfz. Mechaniker / Hersteller von Holzgas BHKW ( 30-500kW/h el.)

Gewerblicher Anbieter: Ja

Im BHKW-Forum e.V.: Nein

  • Nachricht senden

15

Samstag, 14. Januar 2012, 19:13

Nochmal einige Daten.

Industriemotor Kubota V2607-DI-T-E3B

Leistung bei 1500U/min = 34kW
Verbrauch 220g/kW/h = 8,13 ltr. PÖL oder 8,7ltr. Heizöl! PRO STUNDE!

Heizer 1, Du kannst den Verbrauch nicht mit einem PKW vergleichen!

Mein alter 525 IX brauchte bei 200km/h 23ltr. DAS SIND 46ltr.IN DER STUNDE!!!

16

Samstag, 14. Januar 2012, 21:23

Verbrauch 220g/kW/h = 8,13 ltr. PÖL oder 8,7ltr. Heizöl! PRO STUNDE!



Ach die Welt kann so schön sein wen die :rosabrille: aufsetzt