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JAU

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9

Donnerstag, 16. Februar 2012, 12:33

was brauchst Du denn noch für Daten?

Im Grund muss man den Gegendruck des Hydraulikkreises berechnen. Also alle Ventile, Tauscher (falls vorhanden) und Rohrleitungen. Der Gegendruck bei jeweiligem m³/h (oder l/s) sollte im Datenblatt der jeweiligen Komponente verzeichnet sein. Bei deiner Fernwärmeleitung natürlich pro Meter (!). Die Werte (Pa: Pascal) werden einfach addiert.

Anhand von Gegendruck (auch "Förderhöhe" genannt) und Volumen/Zeit sucht man die Pumpe aus.

60kWh bei 20°K bekommst du aus ~2600kg Wasser
2600kg bei 80°C -> ~2,66m³/h.
Für 80kW bei 45°K sind es ~1530kg/h, dementsprechend 1,57m³/h


Wenn man die Heizung beim WW-Anforderung abstellt könnten ~2,8-3m³/h reichen, oder? :suchend:


mfg JAU
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Solardachs

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10

Donnerstag, 16. Februar 2012, 16:46

Danke!

Hallo JAU!

Vielen Dank für Deine Antworten, die haben mir mehr gebracht als zwei Telefonate mit meinen Heizis!

Ich weiß jetzt folgendes:

1. Die 1 1/4 Zoll Leitung reicht mal grundsätzlich um die Wärmemenge zu übertragen, da irgendwo zwischen 40 und 100 kW möglich sind.

2. meine bisherige Pumpe ist etwas schwach auf der Brust, da Sie laut Datenblatt max 3 m3 fördert.
Die werde ich in meinen "Hausstrang" geben, da relativ neu und hocheffizent. Die Hauspumpe bleibt als Reserve für die Pufferladepumpe oder die Rücklaufanhebung in der Werkstatt :sleeping:
Lege mir eine eine Magna 32/80 zu, da bin ich auf der ganz sicheren Seite (max. 11 m3) und regeln tun die Dinger wirklich ganz hervorragend!

3. Die Leistung kann ich aus meinem Puffer ziehen, wenn die Heizung mithilft => Brauche keinen neuen Puffer oder muss auch keinen zweiten einbinden, was die Sache einfacher macht

Summa summarum: Die Sache wird einfacher und billiger als befürchtet :thumbsup:

mfg
Solardachs

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11

Donnerstag, 16. Februar 2012, 18:58

60kWh

Äh, halt Fehler! Das waren doch 3x15kW, also eher weniger Durchfluss...

Lege mir eine eine Magna 32/80 zu, da bin ich auf der ganz sicheren Seite (max. 11 m3) und regeln tun die Dinger wirklich ganz hervorragend!

Du musst den Gegedruck beachten, je mehr Druckverlust die Leitung hat desto geringer wird das Fördervolumen der Pumpe!

index.php?page=Attachment&attachmentID=3331 Quelle
Die Magna 32/80 ist da jetzt leider nicht mit eigenem Strich dabei, dürfte bei 2,5m³/h so ca. 7m Förderhöhe bringen. Sprich: 70kPa.

Ich kenne jetzt leider deine Leitung nicht, deswegen hab ich irgend eine ausgesucht:
index.php?page=Attachment&attachmentID=3332 Quelle
2. Skala links (20°K), 50kW rechts rüber ~2200kg/h (wären ca. 2,3m³/h - schlecht geschätzt :wacko: )
weiter rechts bis zum Schnittpunkt der 32er Leitung, da runter ~930Pa/m
Das macht bei 70kPa maximale Leitungslänge von 75m (du schreibst ja was von ~100m all incl.).

Ohne Wärmetauscher, ohne Ventile, ohne Bögen, ohne Heizregister!

3. Die Leistung kann ich aus meinem Puffer ziehen, wenn die Heizung mithilft => Brauche keinen neuen Puffer oder muss auch keinen zweiten einbinden, was die Sache einfacher macht

Wenn du die Heizregister direkt an die Fernwäme klemmst musst du halt deren Gegendruck bei der Dimensionierung berücksichtigen...


mfg JAU
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12

Samstag, 18. Februar 2012, 18:12

Ich werde eventuell bei den Heizregistern jeweils eine eigene Pumpe verbauen, welche dann läuft wenn auch das Heizregister arbeitet.
Damit dürfte ich viele Probleme von vornherein ausschließen, oder?

Auch die FriWa hat eine eigene Pumpe, wenn ich das Ding richtig betrachte. Muss mich aber noch ein wenig besser damit beschäftigen.
Auf alle Fälle bekomme ich die Leistung durch die Leitung, das ist das wichtigste.

mfg
Solardachs