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25

Donnerstag, 17. November 2011, 18:59

Das hieße im Klartext: Zirku-Pumpe AUS ?
Signatur von »pamiru48« Was lange währt, wird gut - auch wenn man dabei alt und grau wird :suchend:

Wenigstens hier scheint (ab und zu) die Sonne :party: : ----> http://home5.solarlog-web.de/5664.html
(Hab "aufgerüstet"...)




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26

Freitag, 18. November 2011, 10:55

Genau das!
Meine Nachbarn hatten immer Zoff mit einer Mieterin, die sich beschwerte das Sie immer 5 liter Wasser kalt laufen lassen müsste bevor 55 Grad!!!! aus dem Hahn kämen.
Weil die Zirkulationspumpe immer wieder mal versagte.
Sie hätte sich da informiert :whistling:
Nachdem ich Ihr mal vorgerechnet habe wie teuer die Zirkulation pro Jahr ist und wieviel Wasser Sie "verschwendet",
neben der Legionellenbannung durch zu tiefe Temperaturen in den leistungen bei Stillstand.
Sie guckte mich erst sehr komisch an, titulierte mich als Schönrechner und wollte sich an den Mieterschutz wenden.
Ich hatte danach nochmal nachgefragt, was den der Mieterschutzbund ausgerechnet hätte,
Sie meinte dann nur das wir die Zirkulation bitte abstellen sollten, nach der schriftlichen Bestätigung der Mieterin wurde das dann auch gemacht.

Aber mach das jetzt mal einem Beamten klar wenn die Verordnung greift....
Die leben eh nach der Prämisse "Wir dürfen nichts annehmen, noch nicht mal Vernunft!"
Signatur von »Bernd der Dachsgebeutelte« Wer einmal fragt, wirkt für einen Moment dumm, wer es nie tut, bleib es sein Leben lang

GuidoS

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Samstag, 19. November 2011, 18:00

Für die meisten Häuser sollten die 3 Liter aber doch kein Problem darstellen:

In unserem MfH (Altbau) gibt es z.B einen 300l-Speicher mit Zirkulation. Wenn ich die Verordnung richtig verstanden habe, zählt doch nur die Rohrlänge von der Zirkulationsleitung bis zur letzten Zapfstelle. Also im schlimmsten Fall vom WW-Absperrhahn im Bad einmal rum, egal wie lang die Zirkulationsleitung ist. 3l Wasserinhalt sind dann bei einem 15er Rohr über 20m?! Habt ihr alle so große Badezimmer? Die 3-Liter-Regel für WW ist doch auch nicht neu, oder?
Die Speichergröße kann natürlich ein Problem werden, aber dafür gibt es doch die Trinkwasserstationen im Durchlaufverfahren.

Oder habe ich die Definition vom DVGW komplett falsch interpretiert?

BHKW Frank

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Montag, 28. November 2011, 20:40

Zitat


Danach muss am Austritt von Warmwassererzeugungsanlagen ständig eine Temperatur von mindestens 60 °C gehalten werden.
Bei Anlagen mit Zirkulationsleitungen darf die Warmwassertemperatur im System nicht um mehr als 5 °C gegenüber der
Austrittstemperatur absinken. Somit muss die Rücklauftemperatur der Zirkulation in den Warmwasserbereiter mindestens 55 °C
betragen.

Ich habe zwar die DVGW 551 gefunden, jedoch nicht die zitierte Pasage:
"Zirkulationsleitungen darf die Warmwassertemperatur im System nicht um mehr als 5 °C gegenüber der Austrittstemperatur absinken".
Bei Wikipedia ist dieser Satz auch enthalten, aber woher kommt der?

BHKW Frank

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29

Dienstag, 20. Dezember 2011, 11:06

Von der DVGM habe ich folgende Antwort erhalten.

Sehr geehrter Herr BHKW Frank,
die Definition von Klein- und Großanlagen lautet wie folgt:

Kleinanlagen sind alle Anlagen mit Speicher-Trinkwassererwärmern oder zentralen Durchfluss-Trinkwassererwärmern
in:

ymbol">· Einfamilienhäusern und Zweifamilienhäusern – unabhängig vom Inhalt des Trinkwassererwärmers und dem Inhalt der Rohrleitung
ymbol">· Anlagen mit Trinkwassererwärmern mit einem Inhalt ≤ 400 l und einem Inhalt ≤ 3 l in jeder Rohrleitung zwischen dem Abgang Trinkwassererwärmer und Entnahmestelle. Dabei wird die eventuelle Zirkulationsleitung nicht berücksichtigt.

Großanlagen sind alle Anlagen mit Speicher-Trinkwassererwärmern oder zentralen Durchfluss-Trinkwassererwärmern
z. B. in:

ymbol">· Wohngebäuden
ymbol">· Hotels
ymbol">· Altenheimen
ymbol">· Krankenhäusern
ymbol">· Bädern
ymbol">· Sport- und Industrieanlagen
ymbol">· Anlagen mit Trinkwassererwärmern und einem Inhalt > 400 l und/oder > 3 l in jeder Rohrleitung zwischen dem Abgang Trinkwassererwärmer und Entnahmestelle.
ymbol">· Campingplätzen
ymbol">· Schwimmbädern


Weitere Vorgaben aus dem DVGW-Arbeitsblatt W 551 an den Bau von Trinkwasser-Installationen für erwärmtes Trinkwasser, insbesondere Großanlagen, sind:

Wenn mehr als 3 Liter Volumen zwischen Trinkwassererwärmer und betrachteter Entnahmestelle vorhanden sind (es sich bei der Anlage also definitionsgemäß um eine Großanlage handelt), ist ein Zirkulationssystem einzubauen. Alternativ oder ergänzend zum Zirkulationssystem können auch Begleitheizungen eingebaut werden.

Stockwerks- und/oder Einzelzuleitungen mit einem Wasservolumen von ≤ 3 Litern können ohne Zirkulationssystem oder Begleitheizung gebaut werden. (d.h. zwischen dem Abgang vom Zirkulationssystem und der Entnahmestelle dürfen nicht mehr als 3 Liter Wasservolumen vorhanden sein.)

Weitere Informationen zu dem Thema können Sie den beigefügten FAQ entnehmen.
Der Hinweis, dass die 3-Liter-Regel so gedeutet wird, dass zwischen dem Punkt, an dem die einzuhaltende Temperatur von 60 °C bzw. 55 °C gewährleistet ist (z.B. Trinkwasser-Erwärmer oder Zirkulationssystem) und der am weitesten entfernten Entnahmestelle weniger als 3 Liter Volumen vorhanden sind, ist, wie Sie sehen, schon im W 551 als Vorgabe für Großanlagen vorgegeben.

Wenn die Großanlage nur aufgrund der mehr als 3-Liter-Wasservolumen zwischen Trinkwassererwärmer und Entnahmestelle besteht und alle technischen Regeln eingehalten wurden, und vor allem das Zirkulationssystem seine Aufgabe erfüllt, liegt es unserer Kenntnis nach im Ermessen des Gesundheitsamtes, ob es von den Betreiberuntersuchungen absieht.

Für eine rechtlich verbindliche Aussage über Anzeige- oder Untersuchungspflichten für Ihre Trinkwasser-Installation wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Gesundheitsamt. Dieses finden Sie nach der Angabe Ihrer Postleitzahl in einer [img]https://email.t-online.de/V4-0-3-0/srv-bin/mailbox?method=deliverMessagePart&params[folder]=INBOX&params[uid]=39711&params[mimePartId]=1.2&params[disposition]=inline[/img]Datenbank des Robert-Koch-Instituts. (http://tools.rki.de/plztool/)


Freundliche Grüße

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Dienstag, 20. Dezember 2011, 11:57

Von der DVGM habe ich folgende Antwort erhalten.


Wär des möglich dass diese Antwort als pdf nochmal einstellst :?: Das is nämlich meiner Meinung nach eine wichtige Info in der ganzen Problematik :!: :!: und ich würd mir die gerne aufheben.

Bei uns in Bayern kennen sich nicht einmal die befassten Behörden damit aus und neulich hab ich irgendwo gelesen, dass in Bayern das noch garnicht als Verodnung an die Gesundheitsämter raus is weil die nicht wissen wer prüfen soll und wie zu prüfen is. Man hört und sieht auch nix.

Mein Heizungsbauer kennt sich auch nicht aus und hat mir letztens erklärt dass sogar mit Trinkwasserstation die Prüfpflicht bestehen würde aber nix gwies woas ma ned ?( :?: :?:

Da is glaub ich noch allenthalben viel _()_ _()_
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Dienstag, 20. Dezember 2011, 15:14

Wär des möglich dass diese Antwort als pdf nochmal einstellst

Hier bitte:
»BHKW Frank« hat folgende Dateien angehängt:

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Donnerstag, 28. Februar 2013, 09:11

Untersuchungspflichten auf Legionellen entschärft

Jetzt haben auch die Bürokraten gemerkt dass die ganze Sache ein Riesenaufwand gewesen wär.

Prüfung nur alle drei Jahre und Meldepflicht entfällt ganz.

Zitat

muss die Wasserversorgungsanlage nunmehr alle drei Jahre auf Legionellen untersuchen lassen. Großanlagen sind Warmwasser-Installationen mit mehr als 400 Liter Volumen oder Warmwasserleitungen mit einem Inhalt von mehr als 3 Litern in mindestens einer Rohrleitung zwischen Abgang des Trinkwassererwärmers und Entnahmestelle. Es besteht grundsätzlich keine Anzeigepflicht der Warmwasser-Versorgungsanlagen mehr bei den Gesundheitsämtern. Eine Überschreitung des technischen Massnahmenwerts für Legionellen von 100 KBE/100 ml ist jedoch unverzüglich anzuzeigen.
.....aber wenn was passiert :vinsent: bist trotzdem der Arsch :beaengstigend:

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