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peri

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Dienstag, 9. Oktober 2007, 23:22

Raptor contra Dachs?? oder andere?

Hi@all,

lese mich seit ein paar Tagen kreuz und quer hier durch`s Forum,

eigentlich um Informationen bezüglich eines BHKW`s zu sammeln,aber

befürchte ich sterbe dumm ;(

Viele offene Fragen und sehr viele verschiedene Meinungen.

Einmal lese ich, dass der Mehrpreis eines BHKW nicht in die

Wirtschaftlichkeitsberechnungen mit einbezogen werden, warum?

Zum 2. frage ich mich, warum überall BHKW`s mit Öl/Gas/Pellet`s-

Heizungen verglichen werden, aber nirgends was von Vergleichen mit

Holzvergaserheizungen zu lesen ist.

Zum 3. weiss ich so langsam nicht mehr, ob für einen Wärmebedarf von

ca 35.000 kwh in einem unisolierten Altbau mit ca 200 qm Wohnfläche

sich ein BHKW überhaupt noch lohnt.

Eigentlich waren wir uns einig, dass wir mit ner Holzvergaserheizung

am besten versorgt sind, aber da war dann vergangene Woche

eine Hausmesse, die ich besser nicht besucht hätte, seither herrscht

nur noch grosse Verwirrung.

Da hätte ich noch ne Frage zum Hersteller, da Lion, laut den gelesenen

Erfahrungen definitiv ausscheidet, bleiben momentan nur noch der

Dachs (relativ teuer) oder doch der Raptor S über den hier im Forum

leider nur sehr spärlich berichtet wird, bemängelt wird beim Raptor,

bedingt durch den Einzylinder eine hohe Geräuschkulisse und ein

Verbrauch, der teilweise bis 10% über den Herstellerangaben liegt.

Hab über den Dachs gelesen, dass der auch nen Einzylinder hat ?(

Beim Dachs wird bemängelt, dass er zu wenig läuft, da er zuviel Wärme

produziert????, wie soll ein Laie da noch durchsteigen?

Hoffe ihr hier im Forum könnt mir irgenwie weiterhelfen.

Wie rechne ich die durchschnittliche Laufleistung eines BHKW ,

bei ca 35.000 kwh Wärmebedarf im Jahr, wird dabei nur Vollast

gerechnet, d.h. bei 14kwth Maximalleistung 35.000/14,das wären dann

in etwa 2.500 Stunden Laufzeit p.a.

oder bin ich da auf dem Holzweg?

mfg
Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »peri« (9. Oktober 2007, 23:23)


AxelF

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Dienstag, 9. Oktober 2007, 23:34

RE: Raptor contra Dachs?? oder andere?

Zitat

Zum 3. weiss ich so langsam nicht mehr, ob für einen Wärmebedarf von
ca 35.000 kwh in einem unisolierten Altbau mit ca 200 qm Wohnfläche
sich ein BHKW überhaupt noch lohnt.

Hallo peri, herzlich willkommen hier im Forum,
wenn du meine ehrliche Meinung hören willst: Denk an die zukünftige Energiepreisentwicklung und isolier dein Haus vernünftig @:pille
200 Quatratmeter mit einem Dachs oder Raptor zu beheizen ist Wahnsinn wenn du den Strom so besch.... vergütest bekommst wie zur Zeit! @:-

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Mittwoch, 10. Oktober 2007, 07:07

RE: Raptor contra Dachs?? oder andere?

Hallo!

Zitat

200 Quatratmeter mit einem Dachs oder Raptor zu beheizen ist Wahnsinn wenn du den Strom so besch.... vergütest bekommst wie zur Zeit!


Stimmt leider momentan!

Bei mir lohnt sich der Dachs auch nur deshalb, (Kwh Wärmeverbrach ähnlich) weil ich den Strom auch im Betrieb verbrauche.

Ich würde an deiner Stelle auch erstmal an der Isolierung arbeiten, und mal die Augen und Ohren in Richtung KwK- Anlagen offen halten.....

Es kann sein, das durch eine Gesetzesänderung der Strom mal besser bezahlt wird.

Es sind auber auch einige Neuentwicklungen am Start, die ein besser auf den Standartverbrauch zugeschnittenes Strom/Wärmeverhältniss erzeugen. Es bleibt spannend!

Gruß Dachsgärtner
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Mittwoch, 10. Oktober 2007, 09:23

RE: Raptor contra Dachs?? oder andere?

Moin Peri und willkommen im Forum.

An dieser Stelle kommt immer mein Einwurf aus der EEG Ecke. :-(/ :-(/

Also zur Erklärung: die Kollegen vom KWK verheizen Fossile Brennstoffe Gas/Heizöl und bekommen deshalb den Strom nach KWK vergütete -> Peanut´s

Wir aus der EEG Fraktion verheizen Pflanzenöle,Biogase,Pelletz,Holz etc. - also Nachwachsende Rohstoffe. Dafür gibts dann auch 16,99Cent/KWh.

Zwar rechnet sich dadurch ein BHKW sehr viel besser bzw. es läuft Wirtschaftlicher aber ich muß meinen Vorrednern recht geben. Denke erstmal über ne vernünftige Dämmung nach dann überschlage nochmal den Wärmebedarf .

Fakt ist das Haus, meins auch, ist eigentlich zu klein für ein BHKW!Denn derzeit gibt es am Markt keine "kleinen" BHKW " die gehen alle erst bei 12-16KW thermisch los und das ist definitiv zu viel.
Mir fällt da grad was ein - Vaillant hat doch das Ecopower. Da gibts zwar auch negative Beiträge drüber( wie beim Lion ) aber es währe wohl die einzig vernünftige Lösung.
Aber das Ding läuft mit Gas!!!

MfG
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Mittwoch, 10. Oktober 2007, 09:56

Also ich will es mal so sagen,
wenn du das Geld nicht über hast und was zum Abschreiben suchst,
dann BHKW bei dem kleinen Verbrauch.
Was anderes ist es wieder wenn du genügend Nachbarn hast und die alle sich zusammen ein BHKW kaufen würden.
Geteilte Kosten und Freuden, da kann sich das BHKW dann wieder richtig lohnen, bei den momentanen Vergütungssätzen würde ich aber immer zusehen das ich nicht unter 5.000 Std. in der Planungsphase komme.
Die Einsparungsoptimierungen durch das Beschäftigen mit der Heizungsmaterie drücken hinterher so oder so den Energiebedarf.

Wenn du gut und günstig an Holz kommst, und einen guten Brenner günstig bekommst, nimm das Holz! Denk aber auch hier an die Folgearbeiten beim Holz machen.

Allerdings Isolieren solltest du auch andenken, nix ist billiger über die Zeit als kein Brennmaterial kaufen!!
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Dachser

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Mittwoch, 10. Oktober 2007, 17:20

@peri
Also mein Freund hat eine Holzvergaserheizung und ist recht zufrieden damit. Man muß eben Holz machen, wenn man es kauft ist es zu teuer.
Würde mich interessieren, was du da negatives gehört hast?

peri

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Mittwoch, 10. Oktober 2007, 21:23

Hi@all,

danke für die vielen Antworten.

@Dachser, hab nicht`s negatives über Holz gehört, unsere

Entscheidung pro Holzvergaser war ja schon so gut wie beschlossen,

bis dann die besagte Hausmesse stattgefunden hat und wir uns ein

BHKW mal aus der Nähe betrachtet haben, aber da war dann auch

die Rede von kostenneutralem Heizen mit nem BHKW ,

aber wenn ich die Beiträge hier im Forum so lese, die unbestritten

allesamt hochinteressant sind,kommt mir der Verdacht, dass das

mit dem kostenneutralen Heizen dann doch in den meisten Fällen

nicht realisierbar ist.

Muss leider gestehen, dass mein Wärmebedarf ca 35.000 kwth nach

der angedachten Wärmedämmung beträgt, momentan liegt er bei

ca 60.000 kwth 8o (hab mir heute meine Wärmebedarfsrechnung

nochmal genauer angesehen) , bitte um Nachsicht.

@alikante,

was ist die EEG Fraktion?

BHKW macht für mich nur dann Sinn, wenn erneuerbare Energien

eingesetzt werden, da man ja eben nicht CO2 neutral Energie erzeugt,

wenn man ein BHKW mit Erdöl/Gas betreibt, das mit der höheren

Einspeisevergütung ist bekannt, aber ist doch trotzdem ein

Verlustgeschäft, oder bin ich da schief gewickelt?

@Dachsgärtner,

ja spannend bleibt es allemal, aber wir wollen eigentlich noch dieses Jahr

heizen, wenn möglich nicht nur mit Einzelöfen, wie bisher, sondern

mit ner Zentralheizung, da ist es mit dem Abwarten leider nicht so

einfach, und wenn dann die Investition in Richtung Holzvergaser geht,

kann ich ja nicht in zwei/drei Jahren in BHKW investieren.

mfg
Peter




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Mittwoch, 10. Oktober 2007, 23:37

Abwarten....

Hallo Peri,

Zitat

ja spannend bleibt es allemal, aber wir wollen eigentlich noch dieses Jahr heizen, wenn möglich nicht nur mit Einzelöfen, wie bisher, sondern....


Nun ja, erstens danke für die info, das dies der Wärmebedarf nach der Isolierung ist, ich hatte mir schon ein paar gedanken über den Energiehunger meines Hauses gemacht... 8o

Wenn Du günstig an Holz kommst, und die ganze Sache auch von der Lagerung und von der Anlieferung her bewältigt kriegst, dann mach es !
(klingt wie der Werbeslogan eines Baumarktes, aber ist meine erliche Meinung)

Ein Tip noch: Nimm wenn es geht den Pufferspeicher lieber ein wenig grösser, erstens gibt es immer mal Tage, an denen man lieber länger schläft, und zweitens wenn Du später doch mal ein BHKW instaliierst, und den Holzvergaser nur noch brauchst wenn´s richtig kalt ist, dann ist es auch nicht schlecht, denn die Installationen für´s BHKW sind schon da!

Gut Holz wünscht Dachsgärtner
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