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elnino

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1

Montag, 26. März 2012, 22:55

BHKW sinvoll und machbar ?

Hallo
Ich bin neu und habe mal eine Frage an die erfahrenen User hier .
Folgendes Szenario. Wir haben ein Haus mit 170m² Wohnfläche auf 3 Etagen. Geheizt wird mit Elektroheizung . Verlegt ist Fussbodenheizung.
Im letzten Jahr hatten wir einen Energiebedarf von 24900 KWH Strom für Heizen und Warmwasser. Neben dem Haus meiner Eltern steht das Haus meines Opas. In das möchte ich mit meiner Lebensgefährtin einziehen. Dazu muss noch ein wenig renoviert werden. Nun wollte ich mal fragen ob es möglich und vielleicht sinvoll ist diese beiden Häuser , die ca 7 Meter auseinader stehen auf dem selben Grundstück mit einem BHKW zu betreiben.
Das Haus in das ich ziehen möchte hat ca. 120m² und hat auch Elektroheizung derzeit noch , die aber ersetzt werden kann bzw soll. Ich weiss nicht welcher Energiebedarf in diesem Haus anstehen wird aber die 24900 haben wir ja schon mal . Das Jahr davor waren es sogar 28500.
Könnten wir da nun in eines der Häuser ein BHKW errichten im Keller und beide Häuser dann mit Warmwasser und Heizkraft für die Fussbodenheizung wirtschaftlich versorgen ? Zum Befeuern des BHKW müßten wir dann aber noch einen Gasanschluss oder auf Heizöl umsteigen damit das BHKW angetrieben werden kann - Ist das richtig so ??

Danke für Infos

PS: Wie geschrieben stehen wir noch am Anfang unserer Planung und Informationsbeschaffung.




2

Dienstag, 27. März 2012, 13:49

Ich weiss nicht welcher Energiebedarf in diesem Haus anstehen wird aber die 24900 haben wir ja schon mal . Das Jahr davor waren es sogar 28500.


Also erstmal Grüß Gott

Aber das ist das BHKWforum

BHKW steht für Blockheizkraftwerk und soll bedeuten die Wärme des Kraftwerkes wird genutzt

das ist aber bei einer Elektroheizung nicht der Fall.

Was bedeutet ein BHKW scheidet ohne Nutzung der Wärme die bei der Stromerzeugung anfällt aus.

Wärmeanfall bei Stromerzeugung bedeutet nach heutiger technik das für jede Kilowattstunde die
Elektrisch gemacht wird rund 2 in Form von Wärme anfallen.

  • »alikante« ist männlich

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3

Dienstag, 27. März 2012, 15:37

Moin Moin,

ich stimme Manni zu aber störe mich an dieser Formulierung
Verlegt ist Fussbodenheizung
Was bedeutet das ??? elektrische Fußbodenheizung oder richtige Rohre im Fußboden die momentan trocken liegen??

Damit steht und fällt Dein Projekt.

mfg
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4

Dienstag, 27. März 2012, 15:45

Wärmeanfall bei Stromerzeugung bedeutet nach heutiger technik das für jede Kilowattstunde die
Elektrisch gemacht wird rund 2 in Form von Wärme anfallen.


... pardon Manni, ich muss dich leicht korrigieren: sogar "rund 3 in Form von Wärme anfallen". Oder kennst du schon was Besseres in der EFH/MFH - Klasse?

elnino

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5

Dienstag, 27. März 2012, 19:53

Hallo
Wir haben ein Nasssystem bei der Fussbodenheizung. Deswegen haben wir an ein BHKW gedacht . Das Wasser wird derzeit elektrisch erwärmt. Nicht per Gas oder Öl. Den Elektrischen Teil müßte man denn durch Pellets , Gas oder Öl ersetzen zum befeurn des BHKW . Die Elektroheizung würde dann raus fliegen . Aber anstatt in jedem Haus ein System zu haben bzw Brenner oder sowas sollen beide Häuser mit 1 BHKW mit Wärme versorgt werden.
Das müßte doch rein theoretische effektiver als die Elektroheizung sein .

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »elnino« (27. März 2012, 19:57)


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Dienstag, 27. März 2012, 20:38

Aber anstatt in jedem Haus ein System zu haben bzw Brenner oder sowas sollen beide Häuser mit 1 BHKW mit Wärme versorgt werden.
Das müßte doch rein theoretische effektiver als die Elektroheizung sein .

Viel effektiver :!: :thumbsup:

Du reduzierst den CO2-Aussstoß für die Energieversorgung deines Hauses um ca. 60 bis 80% gegenüber der E-Heizung. Von dem Kostenvorteil gar nicht zu reden. :D

Je größer das BHKW um so kleiner wird der spezifische kW-Preis. 8o
Signatur von »ecopowerprofi« Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
perdok.info/
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