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Uli_bw

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BHKW-Betriebsstoff: ------

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9

Sonntag, 19. Februar 2012, 21:08

wie gemessen

Bei meinem Komplettpreis zum eVita war das Schornsteinrohr schon mit bei. Du solltest mal konkrete Angebote einholen. Und ich habe herade gemessen, ca 45-47 db in 1 m Entfernung. Vor der Kellertür waren es dann nur noch 23 db

Hallo wie hast du gemessen? Welches Messgerät? Smartphone?
Danke ULI




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BHKW: Vaillant ecoPOWER 4.7

BHKW-Betriebsstoff: Flüssiggas

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10

Sonntag, 19. Februar 2012, 22:10

Ob man einen Ecopower aber wirklich ins Dach statt in den Keller stellen sollte, mag ich nicht zu beurteilen.

Aber ich. Aus Erfahrung (Kunde hat es so von seinem HB so einbauen lassen und ich durfte dann die Probleme lösen) kann ich sagen keine Geräte mit bewegten Teilen unters Dach. Also auch kein Stirling. Kann ganz fürchterlich in die Hose gehen. Ich will jetzt keinen Physikvortrag halten aber das hat was mit Rezonanzen, Masse und Gegenmasse zu tun.

Mein Rat: kein BHKW unters Dach sondern nur im Keller.
Signatur von »ecopowerprofi« Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
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Beratung, Planung und Installation von
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nitroxatmer

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11

Sonntag, 19. Februar 2012, 22:45

... keine Geräte mit bewegten Teilen unters Dach.
Mein Rat: kein BHKW unters Dach sondern nur im Keller.
Dem kann ich nur zustimmen! Gerade beim Fachwerkhaus wird sich das bemerkbar machen.
Mein BHKW steht in einem Anbau gut 5m weg vom "Haupthaus". Dennoch spüre ich, wenn es läuft.
Ich schreibe deswegen spüren, weil es nichts zu hören gibt- aber in bestimmten Zimmern brummt es leicht...
Und wenn man das einmal wahr nimmt, wird man es nicht mehr los....

Ich würde im nachhinein wohl kein BHKW mehr kaufen...
Die Vergütung für den eingespeisten Strom ist nicht der brüller, aber die laufenden Kosten umso mehr.
Also rechne es vorher genau durch!

Alles Gute am Bau!! :thumbsup:
Holger
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Dirk42

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12

Sonntag, 19. Februar 2012, 22:59

Hallo,
Aus Erfahrung (Kunde hat es so von seinem HB so einbauen lassen und ich durfte dann die Probleme lösen) kann ich sagen keine Geräte mit bewegten Teilen unters Dach. Also auch kein Stirling. Kann ganz fürchterlich in die Hose gehen. Ich will jetzt keinen Physikvortrag halten aber das hat was mit Rezonanzen, Masse und Gegenmasse zu tun.

Mein Rat: kein BHKW unters Dach sondern nur im Keller.
Danke für die klaren Worte! Der Physikvortrag ist nicht nötig (bin Dipl.-Ing.), aber der Hinweis schon... Bisher kam die Info, dass man das lütte BHKW entsprechend entkoppelt aufstellen soll "und dann passt das schon...". Das bedeutet, dass ich das Abgas doch in der Ecke der Bäder entsprechend gedämmt hoch führen muss. Dürften etwa 11 Meter Abgasrohr werden. "Brabbelt" das dann in den Wänden?

Viele Grüße

Dirk

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BHKW: Vaillant ecoPOWER 4.7

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13

Sonntag, 19. Februar 2012, 23:50

Das bedeutet, dass ich das Abgas doch in der Ecke der Bäder entsprechend gedämmt hoch führen muss. Dürften etwa 11 Meter Abgasrohr werden. "Brabbelt" das dann in den Wänden?

Bei richtiger Verlegung nicht. Aber man kann es natürlich auch wieder falsch machen.
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Kran01

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14

Montag, 20. Februar 2012, 20:18

Bei meinem Komplettpreis zum eVita war das Schornsteinrohr schon mit bei. Du solltest mal konkrete Angebote einholen. Und ich habe herade gemessen, ca 45-47 db in 1 m Entfernung. Vor der Kellertür waren es dann nur noch 23 db

Hallo wie hast du gemessen? Welches Messgerät? Smartphone?
Danke ULI


Genau, da gibt es eine App fürs Iphone namens Hoertest, die hat eine Schallpegelmessung




15

Montag, 20. Februar 2012, 20:33

Hallo!

Die Vergütung für den eingespeisten Strom ist nicht der brüller, aber die laufenden Kosten umso mehr.
:applaus:

Also rechne es vorher genau durch!
Das kann ich auch nur empfehlen. Meine beiden Heizöldachse haben sich aufgrund der hohen Heizölkosten mittlerweile zu einer kostenmäßigen Katastrophe entwickelt. Evtl. wird einer oder sogar beide ausziehen müssen.

Viele Grüße
Joachim

Dirk42

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BHKW: Vaillant ecoPOWER 1.0

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16

Mittwoch, 9. Mai 2012, 20:59

Hallo,

nach so langer Zeit mal ein Update: Wir hatten jetzt mehrere Termine mit Heizungsbauern, die das Haus perfekt für ein Nano-BHKW halten. Nur: Die versprochenen Angebote haben wir auch auf Nachfrage nicht bekommen.Und einem Nachbarn der ebenfalls auf der Suche nach einem Gerät für seine zwei Häuser ist geht es genauso: Interessante Gespräche vor Ort - keine Angebote bekommen. Verstehen wir echt nicht! Gibts grad Lieferprobleme bei den kleinen Stirlings oder woran kann das liegen?

Wobei jetzt ein Hersteller meinte, dass unser Haus deutlich zu wenig Strom- und Wärmebedarf hat. Mir ist klar, dass die Amortisationszeit dabei deutlich länger wird - mir wurde aber gesagt, dass das Stirling-Gerät dann viel schneller kaputt gehen würde. Wäre logisch, wenn man einen zu kleinen Puffer einplant. Aber mit einem ausreichend dimensionierten Puffer läuft der Stirling dann seltener (Rentabilität geht in den Keller), aber takten sollte er dann doch wohl nicht, dass die Lebensdauer sinkt...?

Nun könnt ich das Thema einfach abhaken und ein normales Gas-Brennwertgerät kaufen. Aber mit einem Nano im Keller schafft unser Haus ein deutlich besseres Energie-Niveau als ohne - was plus BAFA-Förderung etwa 5000 Euro ausmacht. Damit wird die Amortisationszeit schon ein gutes Stück kürzer. Und nicht zuletzt glaub' ich einfach dran, dass BHKW sinnvoll sind :)

Viele Grüße

Dirk