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Daglfinger

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1

Dienstag, 7. Februar 2012, 22:34

Ein Haus mit 4 Wohnungen - was für ein BHKW bräuchten wir?

1. Wir haben ein Haus mit 4 Wohnungen mit insgesamt 400 m2. Im Haus wohnen 7 Personen bis 8 Personen.
2. Mit Erdgas wird geheizt und Warmwasser bereitet. Dafür werden 7000 bis 8000 m3 Erdgas pro Jahr verbraucht.
3. Beim Strom liegen wir insgesamt bei max. 9000 KWh/Jahr.

Wenn wir auf BHKW umstellten, welche Leistung müsste es min/max. haben?

Danke im voraus für die Antworten.

Daglfinger aus München




2

Mittwoch, 8. Februar 2012, 05:51

Hallo und Willkommen im Forum

der Erdgasverbrauch erscheint ein wenig hoch
der Stromverbrauch dagegen maßvoll

Für BHKW muss beides irgendwie passen.
Hier wäre der Strombedarf der limitierende Faktor
...da eine Einspeisung klaum lohnt, sollte das BHKW halt klein genug sein, damit nicht zuviel vom Strom ins Netz geht

was könnte passen
- ecopower 1.0 + Spitzenlastkessel (könnte ggf. der alte sein)
- vll. noch das ecopower 3.0 + Spitzenlaster
- einer der Stirlings mit 1kW_el, z.B. die "evita" Hier könnte es mit dem integrieten Spitzenlast-Brenner wahrscheinlich schon reichen
Signatur von »firestarter«
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3

Mittwoch, 8. Februar 2012, 07:48

- ecopower 1.0 + Spitzenlastkessel (könnte ggf. der alte sein)
- vll. noch das ecopower 3.0 + Spitzenlaster

Das 3.0 kostet unterm Strich das Gleiche, das 1.0 ist nämlich etwas überteuert. Zum Stromverbrauch passt das 3.0 jedoch weit besser. Also vom 1.0 besser die Finger lassen.

Wenn die jetzige Gasheizung Brennwerttechnik hat, kann man die behalten. Wenn nicht, sollte eine passende Therme von Vaillant zum 3.0 dazu. Das geht dann auch zusammen an einen Abgasstrang.

Ansonsten würde auch das proenvis primus 1.4 passen.
Signatur von »Neuendorfer« Man achte darauf, dass der BHKW-Lieferant nicht gegen § 312 StGB verstößt. :neo:
Aktuelle BHKW-Meldungen vom BHKW-Forum e.V.
-> http://www.bhkw-infothek.de/nachrichten/

Daglfinger

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4

Freitag, 10. Februar 2012, 17:42

Vielen Dank, Euch beiden,


für die Rückmeldung und Vorschläge. Ich habe mir die entsprechenden Geräte hier im Forum und anderswo angesehen und bin nicht so begeistert. Ich meine, mit den neuen Geräten sollte das Leben nicht komplizierter werden, aber es scheint, dass gerade das der Stand der Technik bei BHWKs ist.

Derzeit reicht es, wenn ich einmal die Woche runter in den Keller gehe und den Wasserdruck in der Heizung kontrolliere, alles andere geht automatisch: Um 22:00 Uhr wird die Heizung gedrosselt, um 06:00 ist sie wieder da. Gut, die Steuerung mit dem Außentemperaturfühler ist nicht optimal, deswegen ist vermutlich auch der Gasverbrauch zu hoch.

Ich neige trotzdem zu einem BHWK mit Stirlingmotor, weil es leiser ist und kontinuierlicher läuft wie ein Ottomotor, dadurch vermutlich weniger Wartungskosten verursacht. Es empfiehl sich wohl ein weniger dimensioniertes Gerät, damit es die Mindestlaufzeit von 4000 Std. erreicht, die ja für Wirtschaftlichkeit unabdingbar sind. Für die Spitzenwämebedarf - wie zum Beispiel in diesen Wochen - gibt es ja den Zusatzbrenner, der wie normale Gaszentralheizung funktioniert.

Sehe ich das richtig so?

Ich meine, so ein BHKW sollte ja

1. Wie bisher das Haus wärmen und Warmwasser bereiten
2. Nach Möglichkeit Gasverbrauch reduzieren
3. Strom für Eigenverbrauch liefern (nur wenn Wärme benötigt wird)
4. Überflüssigen Strom ans Netz abgeben
5. Sich in max. 10 Jahren amortisieren

In die Wirtschaftlichkeitsberechnung für ein BHWK habe ich folgende Punkte einfließen lassen:

1. Vermiedene Stromkosten 4000 kWh X 22 ct = 880 €/Jahr
2. Vermiedener Grundpreis - in meinem Fall für 4 Zähler, da nur noch ein Zähler bezahlt werden muss. ca. 210 €/Jahr
3. KWK-Zuschlag für eigenverbrauchten Strom 4000 X 5,11 Cent = 204 €/Jahr
4. Erstattung vermiedener Netznutzungsentgelte 4000 X 1 Cent = 40 €/Jahr
5. Stromerlöse (abz. 1 X Grundgebühr) ?
6. Minder/Mehrkosten für Gas ?
7. Wartung ?
8. Rücklagen für Erneuerung ?

Gegenüber jetzigem Zustand „spare“ ich also ca. 1300 € im Jahr, muss aber vielleicht mehr für Wartung ausgeben und natürlich für Wiederbschaffung sorgen, die bei der höheren Investitionskosten auch mehr kostet als bei einfacher mit Gas betriebener Zentralheizung.

Ich schätze das Ganze lohnt sich nur, wenn Strompreis in den nächsten Jahren kontinuierlich und schneller weiter steigt als der Gaspreis.

Es wäre schön, wenn mir einer der Experten hier sagen könnte, ob meine Rechnung stimmt.

Danke im voraus.

Daglfinger

5

Freitag, 10. Februar 2012, 18:58

2. Nach Möglichkeit Gasverbrauch reduzieren


Interessante These

wie soll das Zustandekommen ?(

Ein Beispiel zum Haus heizen benötigt man 5000 kWh Gas ( Haus Beispielhaft )
Strom macht der Stirling ( :uebel: ) 1000 kWh


weiviel Gas braucht man dazu :wissenschaftler:

A. 5000 kWh
B. 6000 kWh
C. 4000 kWh

3. Strom für Eigenverbrauch liefern (nur wenn Wärme benötigt wird)


des agrat sollte ein gutes BHKW nicht hindern,

weil es ja dazu einen Pufferspeicher hat, das heißt brauchst Strom
macht des BHKW des,
so lang bis Du


A. Keinen Strom mehr brauchst
oder
B. der Pufferspeicher voll ist

aber vorsichtig sein mit der Frag welche Pufferspeichervariante die Beste :pfeifen:

Daglfinger

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6

Samstag, 11. Februar 2012, 14:28

Hallo Manfred,

mir wurde oben bescheinigt, dass der jetzige Gasverbrauch etwas hoch sei, daher dachte ich, man könnte mit einem effizienteren Gerät den Verbrauch senken. Aber okay, ich wäre schon zufrieden, wenn der Verbrauch gleich bliebe - bei größerem Nutzungsgrad, die neueren Geräte zweifellos haben gegenüber einer Heizungsanlage aus dem Jahr 1991.

Insofern erübrigt sich die Frage, wie viel Gas man bräuchte, wenn man für die Heizung 5000 kWh und für Strom 1000 kWh draufgehen, denn die Antwort ist natürlich 6000.

Andererseits bin ich nicht damit einverstanden, dass Stirling auch laufen soll, wenn nur Strom gebraucht wird – etwa beim vollen Pufferspeicher. Okay, das Haus braucht immer Strom (Grundlast im unseren Haus: 2 Gefrierschränke, 4 Kühlschränke, 3-DSL-Anschlüsse samt 4-tragbaren Telefonen, die Heizungsteuerung und anderes Kleingerät) aber nur deswegen Stirling laufen zu lassen, wäre ein reines Verlustgeschäft, denn die Stirlingmotoren produzieren Strom in einem Verhältnis 1:6 zu Wärme, und wenn die Wärme nicht gebraucht würde, wäre der produzierter Strom völlig überteuert, denn Gas kostet etwa 7 Cent pro kWh, was bei insgesamt 7 kWh ca. 50 Cent für 1 kWh Strom ausmachte.

Diese Art von BHWKs lohnt sich also nur beim Wärmebedarf, d.h. solange Wärmespeicher noch nicht voll ist.

Schönen Gruß aus München.

Daglfinger




7

Samstag, 11. Februar 2012, 15:17

mir wurde oben bescheinigt, dass der jetzige Gasverbrauch etwas hoch sei, daher dachte ich,

Ja, ja unsere Norddeutschen im Forum san manchmal etwas schnell des kenn ma scho

es is ja net gwiss das der Mehrverbrauch nur durch Deine Therme kommt,
kann die Hausisolireung sein, das Benutzerverhalten oder in der Landeshaupstadt sogar der Föhn.

Also das des durch die Änderung der Heizquelle automatisch weniger wird

Nix gwiss wos ma net

Andererseits bin ich nicht damit einverstanden, dass Stirling auch laufen soll, wenn nur Strom gebraucht wird – etwa beim vollen Pufferspeicher.



da zitierst Du mich Falsch

wen kein Wärmeanforderung und dazu gehört das wen Heiz bedarf erledigt und der Pufferspeicher voll
ist es aus mit den Strom selbermachen, produzierst Du trotzdem welchen, ist das kein KWK strom und kann
die Vergütung und Energiesteuererstattung kosten.

Also um es den Norddeutschen nicht gar so schwer zu machen, den das des Bairische
gentisch bedingt öfters um Eck denkt, ist späterstens seit an Valentin Karl bekannt.

Deine Ursprungsformulierung

3. Strom für Eigenverbrauch liefern (nur wenn Wärme benötigt wird)


habe ich nur dahingehend ergänzt das zur Trennung des unmittelbaren Zusammenhangs

Wärme fällt bei Stromerzeugung an, es ein Bindeglied gibt welche das Zeitlich trennt kann,

den Pufferspeicher ( kommt von Abpuffern, und net von Abschichten weswegen manche immer drin Schichten wollen )

erst wen selbiger Voll und kein Wärmebedarf, nacha derfen de Stadtwerke an Ökostrom liefern
aus der Isar