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martin1290

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1

Montag, 16. August 2010, 19:09

bhkw gewinn ausrechnen und entscheiden ob 50kw oder 600kw

hallo zusammen

ich bin neu und stelle mich kurz vor. ich bin der martin 20jahre alt mein beruf ist anlagenmechaniker mein hobby ist kfz schrauben.

nun hab ich eine frage an euch und zwar komme ich auf keinen grünen zweig.

wir haben ein geschäft verbrauch 50kwh

nun bin ich mir am überlegen was ich mache und am meisten gewinn bekomme. stelle ich ein eigenes bhkw hin mit 50kw oder eins mit 600kw und verkaufe viel strom. klar es sind große unterschiede sie kommen zustande da ich einen günstigen großen motor mit generator bekommen könnte. nun habe ich es ausgerechnet und finde aber nichts genaues für eine erhöhte vergütung :wacko:

jetzt dache ich mir bevor ich noch mehr nächte suche schreibe ich euch mal. viel kann mir jemand eine erklärung mit den beträgen machen. |__|:-)

währe euch sehr dankbar. bekommt dann auch etwas an strom von mir :-)_:-)

mit freundlichen grüßen martin

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2

Montag, 16. August 2010, 23:40

Tolle Frage... ;-)

Na das ist doch mal ne Frage - 50 KW oder 600 kW...

Welchen Wärmebedarf habt ihr denn in eurem Unternehmen - denn das ist die entscheidende Frage...
...danach wird die BHKW-Anlage normaler Weise dimensioniert...

Zu den Vergütungssätze:
Anlagenkategorien für Heizöl- und Erdgas-BHKW
KWK-Zuschläge für Heizöl- und Erdgas-BHKW

...oder soll es ein Biomassebetriebene BHKW-Anlage werden?
Signatur von »BHKW-Infozentrum« Viele Grüße,

Markus

Markus Gailfuß
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martin1290

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3

Dienstag, 17. August 2010, 00:18

es soll ein heizöl bhkw werde.

wenn ich ein bhkw habe bekomme ich 5,11cent/kwh ist dort dann die erhöhte vergütung schon dabei oder? ich habe einmal was im internet gefunden wo noch bei den 5,11cent/kwh eine erhöhte vergütung noch dazugekommen ist deswegen die verwirrung bei mir ?(

ich versuche eine hohe leistung zu erzeugen um später mehrere häuser zu heizen aber da dies noch nicht da ist soll die maschiene so laufen das ein gewinn entsteht ohne groß die wärme zu verkaufen zu müssen um auf einen gewinn zu kommen.

danke schon mal :hutab:

mit freundlichen grüßen




AxelF

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4

Dienstag, 17. August 2010, 01:18

wenn ich ein bhkw habe bekomme ich 5,11cent/kwh ist dort dann die erhöhte vergütung schon dabei oder?

Hallo martin1290,
ich weis nicht genau, was du meinst, aber die Vergütung bei kleineren Anlagen bis 50 kw setzt sich so zusammen:
1. EEX-Baseloadstrom-Preis des vorhergehenden Quartals, siehe Strombörse
2. vermiedenen Netzkosten (NNE)
3. KWK-Zuschlag von 5,11 Cent/kWh (nur bis 50 kw für 10 Jahre)

dann gibts noch die Energiesteuer vom Zollamt, 6,14 cent pro Liter Heizöl zurück.

Aber mal davon abgesehen, ein BHKW macht nur dann Sinn, wenn es ins Objekt passt und für zukünftigen Wärmebedarf würde ich nicht jetzt das BHKW schon planen.
Stromverkauf ins öffentliche Netz ist nicht wirklich lukrativ - viele vergessen, dass ein BHKW Treibstoff (Heizöl wird nicht mehr billig! Vorsicht) und Wartung benötigt und das geht ins Geld!


AxelF
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5

Dienstag, 17. August 2010, 07:23

Hallo martin
und willkommen im Forum

also die wesentlichsten Punkte wurden ja schon benannt
und in einem Punkt widersprechen sie sehr Deiner ursprünglichen Einschätzung

Zitat

nun bin ich mir am überlegen was ich mache und am meisten gewinn bekomme. stelle ich ein eigenes bhkw hin mit 50kw oder eins mit 600kw und verkaufe viel strom

Der Stromverkauf -an den Energieversorger- ist wirklich nicht lukrativ.
ganz grobe Anhaltspunkte
- EEX: 5 cent (stark schwankend)
- vNNE: nichs, bis sehr wenig....rechnen wir mal 1cent
- KWK-Bonus: 5,11cent bei ner 50kw Anlage, darüber deutlich weniger
- die Energiesteuererstattung schieb ich mal als Einnahme hierhin, die macht dann 0,614 ct/kwh in der Leistungsaufnahme, also (je nach Wirkungsgrad) rund 1,8ct/kwh
macht unterm Strich also irgendwas um die 10...13cent/kwh (bei kleiner Anlage) die Du vom Versorger bekommst


nun hast Du aber auch Kosten
- Brennstoff: na Heizöl irgendwas bei 60...70ct/l, was also 6...7ct/kwh macht
- Wartung: auch wenn Du vom Fach bist und ggf. selbstwartung machen möchtest, Wartungskosten sind nicht ohne
Bei kleinen Gas-maschinen gerne 3ct/kwh....Heizöl liegt hier deutlich höher (Faktor 2?)
bei den größeren irgendwas mit 1-komma-irgendwas, aber auch nur bei Gas, bei Öl sicherlich auch viel höher.

Rechnet man das zusammen,
wird man feststellen, dass die Volleinspeisung vielleicht ne schwarze NULL hinbekommt.
Um ggf. Anschaffungskosten wieder einzuspielen und/oder noch unternehmerische Risiken abzudecken, wird's wohl nicht langen.

BHKWs nach KWK (also fossile Träger)
sollten nach möglichst hoher eigenstromnutzung dimensioniert werden....dann klappts auch mit dem Geld machen


Gib uns mal Anhaltspunkte

Zitat

wir haben ein geschäft verbrauch 50kwh

50kwh in einer Stunde, ner Woche oder im Jahr?
evt. 50kw in der Spitze oder Grundlast...oder???
ggf. habt ihr sogar eine Lastgangmessung

weiterhin,
was habt ihr für Wärmebedarf (bisheriger Verbrauch an welchem Brennstoff)
Wie verteilt der sich?....3 Tage Woche, 5 Tage Woche, immer beheizt?
Was für eine art von Gewerbe, evt. mit erhöhten WW-Bedarf, oder fast nichts wie Büro?
einfach paar Info's geben,
wir helfen gern bei der Einschätzung, was passen könnte
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martin1290

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6

Dienstag, 17. August 2010, 18:33

wir brauchen durchschnittlich 50kw am tag.

zum heizen haben wir eine werkstatt mit büro. ca. 10.000l öl im jahr muss ich nochmals genau nachschauen.

wie ist es eigentlich mit dem selbst verbrauchten strom bekomme ich für den dann auch was oder wie ist da die regelung?

:thumbup: ein daumen hoch dem forum

grezz martin

7

Dienstag, 17. August 2010, 18:40

Zitat

wir brauchen durchschnittlich 50kw am tag.

ähm,
auch nicht ganz verständlich
50kwh am Tag, oder tagsüber eine Grundlast von 50kw, also 50kw auf soundsoviel Stunden?

Zitat

zum heizen haben wir eine werkstatt mit büro. ca. 10.000l öl im jahr muss ich nochmals genau nachschauen.

genau nachrechnen hilft, gern auch über 3-4 Jahre,
dann kann man es besser Abschätzen.

muss es bei Öl bleiben?
Bei BHKWs wären garvarianten (ggf. Flüssiggas) vorzuziehen,
da hier die Wartungskosten niedriger anzusetzen sind.

Auf jedenfall ist schonmal klar,
dass ein großes Gerät damit nicht sinnvoll ist. Bei 10.000l (oder in dem Dreh) würde ein großes Gerät kaum laufen
und wegwerfen der Wärme geht nciht, da wichtiger Förderpunkt (KWK-Nutzung) fehlt.
Falls ernsthaftes Interesse besteht, könnte ggf ein winzling hier passen...aber dazu mehr mit genaueren Daten.


Zitat

wie ist es eigentlich mit dem selbst verbrauchten strom bekomme ich für den dann auch was oder wie ist da die regelung?

KWK Zuschlag gibts auch bei selbstgenutzten Strom: 5,11 ct/kwh
die Energiestuererstattung auf den Brennstoff natürlich auch
weiterhin -und das ist die wichtigste Komponente- ersparst Du Dir zu Teilen den Stromeinkauf, der oftmals schon bei 20ct/kwh liegt
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martin1290

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8

Mittwoch, 18. August 2010, 21:00

also wir verbrauchen 2,083kw/h strom

10.000l heizöl im jahr.

wie viel heizöl verbrauchen euere heizöl bhkw?

mfg