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marc

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1

Mittwoch, 5. Mai 2010, 12:28

Neubau eines Mehrfamilienhauses mit 5 Wohneinheiten

Hallo,

ich habe gerade angefangen einnen Neubau mit 5 Wohneinheiten und einer insgesamten Wohnfläche von 550m2 zu bauen. Das Haus wird als ein effiziezhaus 153 errichtet und wird äuserst gut gedämmt sein.
Ich bin gerade am überlegen, welchen Heizungstyp ich installieren soll und bin nun bei einem Blockheizkraftwerk fündig geworden.

Ich habe keinen Gasanschluss und muss die anlage mit Flüssigas betreiben. Werde alle 5 Wohnungen in eigenbesitz behalten und vermieten, so dass ich den Strom an meine Mieter verkaufen will und werde.

Ich habe mir 2 Angebote für eine BHKW Anlage eingeholt.
a) von Senertec --> Dachs (GS-5)
->für insgesamt 35 000€ inklusive kompletter Montage, Mwst und Inbetriebnahme
--> elektrisch 5,5kW und Thermisch 12,5kW
b) ein BHKW von Vaillant (Ecopower 3.0)
-> für insgesamt 34 000€ inklusive kompletter montage,Mwst und Inbetriebnahme
--> elektrisch 3.0kW und Thermisch 8.0 kW

Welches dieser Angebote bzw Produkte ist ratsamer - bzw besser?

Des weiteren wollte ich fragen, ob mir jemand Erfahrungswerte bezüglich Wartungskosten, Reperaturanfälligkeiten - Störungen, Jährliche verdienste bei Stromverkauf --> Rentabilität geben kann

Wie lange ist die Gewähleistung in verbindung mit dem Alles-Ok-Vertrag und wie viele Jahre läuft so eine Anlage?

ivh hoffe, ihr könnt mir bei meiner Entscheidung weiter helfen

mfg marc

2

Mittwoch, 5. Mai 2010, 12:36

Hallo Marc
und Herzlich Willkommen im Forum

Wichtigstes Kriterium
wie gut passt das BHKW zum Objekt

und hier wären Angaben zum energiebedarf des Objektes hilfreich.
Hast Du dazu Unterlagen? (bestimmt)
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marc

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3

Mittwoch, 5. Mai 2010, 13:00

Laut des Energiesparnachweises, dass vom Gutachter erstellt wurde:

berechnet wurde hier wurde auf dem damaligen Stand einer Wärmepunpe mit Tiefenbohrung, was wie ich festgestellt habe äußerst unrentabel ist

ich blicke bei dem Energieausweis nicht durch und weiß nicht welkchen Wert ich dir genau geben muss.
»marc« hat folgende Datei angehängt:
  • Testbild 024.jpg (130,49 kB - 39 mal heruntergeladen - zuletzt: 7. März 2011, 23:33)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »marc« (5. Mai 2010, 15:47)





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Mittwoch, 5. Mai 2010, 18:34

Moin Marc,

mit dem einen Blatt aus Deinem Energieausweis kann man wirklich nicht viel anfangen. Zwar beziehen sich die 6950kWh auf den Bezug der Wärmepumpe es wird aber nirgends ein COP oder Jaz angegeben um auf die tatsächlich benötigte Wärmemenge zu kommen.

Gibt es noch einen anderen Wärmeerzeuger?? Bei groben Schätzungen (cop 4 bis 6) schaut die Zahl für ein 5Parteien Haus recht klein aus???

mfg
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Mittwoch, 5. Mai 2010, 18:54

Ich kann den Wert irgendwie nirgens finden.

Muss dazu sagen, dass ich mit einer 42er Außenwand, welche mit Styroporkügeln befüll ist mauern werde, 3 Fach Verglasung, Unter der Bodenplatte mit 10 cm dicken Styrodurplatten isoliert habe unsw.
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»marc« hat folgende Dateien angehängt:
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Mittwoch, 5. Mai 2010, 19:16

Dann sollten es die 22271kWh sein + WW Bereitung 9435 macht rund 31500kWh .

Da würde ein Dachs Brennwert rund 2600h laufen und dabei knapp 14000kWh Strom produzieren. Die Mieter werden zwischen 10000 - 15000kWh Strom verbrauchen damit wäre eine Eigennutzung von 80% oder besser denkbar!

mfg
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Mittwoch, 5. Mai 2010, 19:29

ja, meine grobe Schätzung belief sich auf 2000 bis 3000 betriebstunden im Jahr

Liege ich richtig, das pro Kilowattstunde, die der Dach produziert ich ausgaben von 7 bis 11 cent habe (ohne Flüssiggaskosten, das Zahlen ja eh die Mieter als Heizungs und Warmwasserkosten)

ich 5 cent Zuschuss bekomme und das Kilowatt für ca 19 cent an die Mieter verkaufen kann

dann verdiene ich im Jahr

12000kW verbrauch der mieter * .19 cent = 2280€
2000kW an Energieversorger * 5 cent = 100€
14000 kW * 5 cent zuschuss=700€

--> knapp 3000€




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Mittwoch, 5. Mai 2010, 20:33

(ohne Flüssiggaskosten, das Zahlen ja eh die Mieter als Heizungs und Warmwasserkosten)




Moment!!! Das gäbe so Ärger. :rtfm:



Ohne jetzt weiter ins Detail zu gehen, der Anteil des Flüssiggases, welches für die Stromproduktion im BHKW genutzt wird (ca. 30%), darf den Mietern
natürlich nicht über die Heizkostenabrechnung in Rechnung gestellt werden!
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