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Philipp Schnabel

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Dienstag, 3. April 2012, 13:56

Forschung - Bilanzkreissystem , Virtuelles Kraftwerk

Im Zuge einer Bachelorarbeit mit angeschlossener Masterarbeit ist mein Ziel eine Erstelltung und Betrachtung einer Simmulation eines Virtuellen Kraftwerkes("Bilanzkreissystem").

Sowie angedacht die Hardwaregestalltung in der Masterarbeit, mit realem Probelauf, wenn es sinnvoll sich darstellt.
Es wäre eine FPGA oder ASIC Schaltung, also sehr schnell und genau, mit noch offenem Interface, welches wohl der wichtigste Punkt wird.

Das System ist als "Mehragentensystem" und echtzeitfähiges Dezentrales Verteilungssystem angedacht,welches eine Leistungserfassung und Stromlieferung berechnet, welche eine dynamische Strompreisbildung ermöglichen soll. Nachfrage-Angebot.

In dem Erzeuger einen Mindestpreis angeben und Verbraucher einen Höchstpreis angeben.
Sollte keine Versorgung möglich sein, wird ein dritter hinterlegter Stromanbieter genutzt.
Ein Kunde kann im System beide Seiten annehmen, Erzeuger und Verbraucher je nach Verbrauch und Zeitpunkt.

Auf Grund dieses Umstandes bin ich auf der Suche nach Daten von KWK Anlagen, Lastprofilen, einfach ausgedrückt ich brauche große Mengen an Daten.

Die Kommunikation ist bisher angedacht über das Internet, da die Schlatung wie ein Router funktionieren wird.

Außerdem suche ich weiter Informationen zur Datengewinnung aus KWK Anlagen.

Die Schlatung soll am Ende den Stromzähler ersetzen können, also mit Stromzähler.

Aber bisher steht das Thema am Anfgang und es kann so gut wie jede Information gebraucht werden.

Meine E-mail: Philipp.Schnabel@S2007.tu-chemnitz.de
Bitte bachten ich habe keinen "endlosen" Speicher, also immer vorher Absprache bei größeren Datenmengen ist von Vorteil.

Das System ist am Ende ein "eigenständiger" Energieversorger, der nur noch den Netzbetreiber nutzt.

Ich bin auch auf der Suche nach Untersützern(Firmen,Vereine...) um ein Forschungsprojekt zu starten, welches dann auch Fördertöpfe nutzen kann.

Ich freue mich auf Rückmeldungen




Philipp Schnabel

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Samstag, 7. April 2012, 06:13

Konkretisierung , Verständlichkeit

Auf Grund der geringen Antworten, versuche ich es nochmal ausführlicher und besser zu beschreiben:

Vergleich: Energiewirtschaft mit Geldwirtschaft für die Grundlagen:

Kontoverwalter: Bank - Netzbetreiber
Buchungseinheit: Giro-Konto - Bilanzkreis
Indentifikation: Kontonummer - EIC Code
Einzahlung(physisch) Bankschalter - Stromzähler am Kraftwerk
Auszahlung(physisch) Geldautomat - Stromzähler am Verbraucher

Buchungen
zwischen Konten : Überweisung - Stromhandelsgeschäft



Damit stellt jeder BHKW-Betreiber, welcher an seine Mieter Stromverkauft einen Bilanzkreis dar zum Netzbetreiber abgegrenzt ist durch den Stromzähler(Echtzeitmessung).
Welcher nach Bilanzrechnung abgerechnet wird.

Wird nun der Versuch eines Zusammenschlusses eines solchen Bilanzkreises mit einem 2. Bilanzkreis(weiteres Kraftwerk, Verbraucher) zusammengeführt, benötigt es wieder einer Bilanrechnung:

Daraus folgen 2 Bedingungen:

1. Zeitnahe Messung von Verbrauch und Produktion unter 15min
2. Verrechnung dieser Zahlenwerte und damit eine Abrechnung an den Netzbetreiber (Zählwerk(informationstehnisch/virtuell) für Verbrauch und Bezug aus dem Netz und die Preise dafür)
3. Abrechnung innerhalb des Bilanzkreises (Zählwerk(informationstehnisch/virtuell) der einzelnen Teilnehmer)

Dadurch ist wieder 1 "großer" Bilanzraum (Verbraucher und 2 Produzenten) entstanden gegenüber dem Netzbetreiber.
Dieser Bilanzraum können jetzt auch weitere Verbraucher und Produzenten aufnehmen.

Dadurch sind Netzbezug und Netzeinspeisung dieses Bilanzraumes in das Versorgungsnetz klar.

Je mehr Teilnehmer im Bilanzraum desto mehr Stabilität bekommt der Strombedarf und die Stromproduktion.
Außerdem kann ein großer Bilanzraum am Strommarkt Regelleistung anbieten, sowohl positive(mehr Energie produzieren/ ins Netz Energie einspeisen) als auch negative(mehr Energie verbrauchen/ Netzenergie aufnehmen).

Damit befasst sich meine Simulation, ob es möglich ist viele BHKWs und Verbraucher zu einem Bilanzraum zu vereinen und damit innerhalb des Bilanzraumes eine variable Preisgestaltung zu ermöglichen. Es wäre auch erweiterbar mit PV-Anlage, doch bisher steht dem das EEG im Weg.

Viele Anstätze der großen Energiewirtschaft sind zentrale Lösungen mit einem sehr großen und aufwendigen Serveraufwand/Rechenleistung verbunden.

Meine Simulation wird einfache dezentrale Regelanstätze ausprobieren, damit der Regelkreis innerhalb des Bilanzraumes eine sehr hohe Stabilität erfährt.

Welche Daten/Informatioen werden dafür benötigt:

1. Tagesprofile,Monatsprofile,Jahresprofile von Energieproduktion und Energieverbrauch verschiedenster Arbeitssituationen und Lastsituationen(8 MFH, 16 MFH.. kleiner Betrieb)
2. Tagesprofile,Monatsprofile,Jahresprofile von Wärmeproduktion und Wärmeverbrauch verschiedenster Arbeitssituationen und Lastsituationen
3. Erfahrungen mit Ansteuerung, Ansteuerkozepte, Stromgeführter Verbrauch

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Damit wird dieser Bilanzraum zu einem "Regelkraftwerk", heißt es kann Regelleistung bereitstellen:

negative Regelleistung:

mehr Verbrauch/Produktion im Bilanzkreis wird gefördert durch niedirgere Einspeisevergütung(BHKWs schalten ab), niedrigere Strompreise für Kunden, natürlich wird eine Strompreisgeführte Regelung der Geräte hier angenommen.

Damit ist der Verbrauch an Netzenergie im Bilanzraum erhöht wurden und der Netzbetreiber kann seine Lastspitze abfedern.


positive Regelleistung:

weniger Verbrauch/Produktion im Bilanzkreis wird gefördert durh höhere Einspeisevergütung(BHKWs schalten ein), höhere Strompreise für Kunden, eine Strompreisgeführte Regelung der Verbraucher.


Damit ist der Verbrauch an Netzenergie im Bilanzraum negativ und der Netzbetreiber kann den überschüssigen Strom bekommen.



Welche Vorteile hat dieser Fall für Erzeuger(BHKW-Betreiber) und Verbraucher:

1. Die Regelleistung wird vom Netzbetreiber vergütet, sowohl die Bereitstellung, als auch die tatsächliche Inanspruchnahme dieser.
Weitere Einnahmen für den Bilanzraum, was Stromkosten senkt und Einspeisungsvergütung steigert

2. Ein sich nach Nachfrage und Angebot richtender Preis.

3. Ein großer Bilanzraum gegenüber dem Netzbetreiber bringt besser Preise für den Strom, weil der Netzbetreiber bessere Planungsicherheit hat, durch konstante Leistungsabnahme

Folgen aus meiner Sicht sind ein besserer Strompreis für Verbraucher und ein bessere Einspeisevergütung für Erzeuger, sowie eine Entlastung der Stromnetze.

Ich hoffe meine Arbeit ist klarer geworden und worauf es abzielt.

Quellen:
http://www.wiwi.uni-muenster.de/vwt/Vera…Stromhandel.pdf
http://www.nun-dekade.de/fileadmin/nun-d…_Realit%E4t.pdf
http://www.ffe.de/die-themen/speicher-un…jahrhunderts-e2 - ein sehr guter und detailreicher Forschungsbeitrag

3

Samstag, 7. April 2012, 09:27

Auf Grund der geringen Antworten,


In welcher Jugendorganisation einer Partei bist Du ob der Politischen Formulierung

Garkeine Antwort ist zwar ein Teilmenge von geringen Antworten, aber
nur bei sehr optimistischer Betrachtung :blush2:


p.s. vergleiche mit Bänker sehe ich inzwischen wie Bert Brecht und denn hab ehrlich
gesagt Jahrzehntelang für Falsch gehalten, bis mich das Finanzwesen eines besseren
belehrte

„Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.“

Außerdem ist der vergleich mit der Bank falsch, auf der Bank kannst Du Geld speichern,
also zwischen Verbrauch und Erzeugung einen Zeitlichen Abstand schaffen, das ist
beim Umgang mit Strom ein frommer Wunsch von Gutmenschen mit Ökoanspruch
und null Ahnung.

Was Du willst ist ja nicht falsch, eigentlich sogar kein schlechter Gedanke, nur was
kost der am End ( Neudeutsch Businessplan ).

Ich an Deiner Stelle würd ja nicht schmollen ( mach ich eh nicht ich grantle )
das zuwenig Antworten sondern mich aktiv am Forum beteiligen und bezahlbare
Lösungsansätze aufzeigen, z.B. bei solchen Themen

Strom einspeisen und woanders nutzen, also Leitung meines Versorgers (zb Eon) mitbenutzen?

Also wie könnt des damit gehen und was würde das nach der Einführungsphase
dem Betreiber kosten, mit allen Nebengeräuschen wie Netzkosten und ..............

Aber eins kann ich Dir gleichen sagen

negative Regelleistung:

mehr Verbrauch/Produktion im Bilanzkreis wird gefördert


( Hmmm das ist eh etwas Zweideutig geschrieben, so wärs mir lieber mehr Verbrauch/Produktion reduzieren )

Wennst ma da mit Elektrischen Wärmepumpen kimmst na werd i Grantig :schimpf:

Philipp Schnabel

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4

Samstag, 7. April 2012, 10:13

FORSCHUNG:
In welcher Jugendorganisation einer Partei bist Du ob der Politischen Formulierung

Garkeine Antwort ist zwar ein Teilmenge von geringen Antworten, aber
nur bei sehr optimistischer Betrachtung :blush2:
Ich habe Antworten per E-mail erhalten und betrachte meine Anfrage als Gesamtheit, leider war das Feedback gering.

Ich bin Pirat und stehe dazu.
p.s. vergleiche mit Bänker sehe ich inzwischen wie Bert Brecht und denn hab ehrlich
gesagt Jahrzehntelang für Falsch gehalten, bis mich das Finanzwesen eines besseren
belehrte

„Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.“

Außerdem ist der vergleich mit der Bank falsch, auf der Bank kannst Du Geld speichern,
also zwischen Verbrauch und Erzeugung einen Zeitlichen Abstand schaffen, das ist
beim Umgang mit Strom ein frommer Wunsch von Gutmenschen mit Ökoanspruch
und null Ahnung.
Der Vergleich ist vollkommen berechtigt, da er von der Energiewirtschaft stammt und das derzeitige Abrechnungssystem verdeutlicht, nach welchem in Deutschland Strom abgerechnet wird. Ich kann mir auch eine bessere Darstellung wünschen, aber leider ist es nun mal so. Strom wird als Ware betrachtet, welche vom Erzeuger an den Kunden geliefert wird, mit Hilfe des Netzversorgers.

Mir ist als Elektrotechnik-Student sehr wohl klar, Strom muss immer in gleicher Höhe verbraucht wie auch erschaffen werden. Doch für Abrechnungszwecke muss er in Zahlenform gebracht werden.
Was Du willst ist ja nicht falsch, eigentlich sogar kein schlechter Gedanke, nur was
kost der am End ( Neudeutsch Businessplan ).
Dieser Schritt ist noch extrem weit entfernt und leider scheinst du auch nicht meinen Text verstanden zu haben, ich möchte niemanden Werben oder gar ein Unternehmen gründen!

Ich möchte FORSCHUNG an diesem Thema betreiben mit meiner BACHELOR-Arbeit und MASTER-Arbeit.

Dafür brauche ich Zahlen,Fakten und Informationen.

Welche Daten/Informatioen werden dafür benötigt:

1. Tagesprofile,Monatsprofile,Jahresprofile von Energieproduktion und Energieverbrauch verschiedenster Arbeitssituationen und Lastsituationen(8 MFH, 16 MFH.. kleiner Betrieb)
2. Tagesprofile,Monatsprofile,Jahresprofile von Wärmeproduktion und Wärmeverbrauch verschiedenster Arbeitssituationen und Lastsituationen
3. Erfahrungen/Informationen mit Ansteuerung, Ansteuerkozepte, Stromgeführter Verbrauch


Zitat


Also wie könnt des damit gehen und was würde das nach der Einführungsphase
dem Betreiber kosten, mit allen Nebengeräuschen wie Netzkosten und ..............


Alles Zukunftsmusik! Keinerlei Aussagen möglich, höchstens Spekulation
Wie gesagt, ich möchte es im Computer Simulieren und bei guten Ergebnisen in einem kleinen Praxisversuch Testen (Alpha-Test) mit einem Versorger meiner Region.


Ich hoffe mein Anliegen wurde verstanden.

5

Samstag, 7. April 2012, 10:27

Ich bin Pirat und stehe dazu.


Das erklärt einiges

Wie gesagt, ich möchte es im Computer Simulieren und bei guten Ergebnisen in einem kleinen Praxisversuch


Hmmm

das les ich anders

Ich bin auch auf der Suche nach Untersützern(Firmen,Vereine...) um ein Forschungsprojekt zu starten, welches dann auch Fördertöpfe nutzen kann.


da aber Piraten das Bedingungslose Grundeinkommen fordern ist das Verhältnis zum Geld wohl anders,
es steht einen zu nur die andern sind nicht bereit es einen zu geben, aber
Piraten hatten da schon immer ihre Methoden diejenigen die diesen legtimen Anspruch
der Umverteilung nicht nachkommen über die Blanke gehen zu lassen @:pille

Philipp Schnabel

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6

Samstag, 7. April 2012, 10:45

Zitat von »Philipp Schnabel«
Ich bin auch auf der Suche nach Untersützern(Firmen,Vereine...) um ein Forschungsprojekt zu starten, welches dann auch Fördertöpfe nutzen kann.



da aber Piraten das Bedingungslose Grundeinkommen fordern ist das Verhältnis zum Geld wohl anders,
es steht einen zu nur die andern sind nicht bereit es einen zu geben, aber
Piraten hatten da schon immer ihre Methoden diejenigen die diesen legtimen Anspruch
der Umverteilung nicht nachkommen über die Blanke gehen zu lassen @:pille
Also ihnen ist wohl das Thema meines Ersuchens nach Daten vollkommen egal, Sie wollen lieber leere Phrasen schreiben als über mein Thema reden.
Gut deine Sache!

Ja ich suche auch nach Unterstüzern, denn ohne diese geht leider in der deutschen Universitätenlandschaft nichts mehr, denn unsere Mittel werden jedes Jahr weniger!

Unterstüzer heißt aber nicht, ein Unternehmen gründen oder Geld verdienen, sonder meine Forschung auf vielfältige Art und Weise zu unterstützen!
Heißt Kontakte zu Netzbetreibern aufbauen zu können, welche neuen Ideen aufgeschlossen sind. Bisher habe ich meistens, wie von dir gezeigt, Abneigung und Unverständis gesehen.

Zitat

da aber Piraten das Bedingungslose Grundeinkommen fordern ist das Verhältnis zum Geld wohl anders,
es steht einen zu nur die andern sind nicht bereit es einen zu geben, aber
Piraten hatten da schon immer ihre Methoden diejenigen die diesen legtimen Anspruch
der Umverteilung nicht nachkommen über die Blanke gehen zu lassen [img]wcf/images/smilies/pillepalle.gif[/img]


Scheinbar haben Sie aufgegeben selbst denken zu wollen und reden nur leere Worthülsen nach, welche Sie aus den Medien vorgesetzt bekommen.

Wenn Sie sich die Position der Piraten durchlesen würden, sollten Sie den wahren Grund für ein bGE sehen, denn wir haben es jetzt schon, in Form von HarzIV & vielen anderen Sozialleistungen!
Nur mit einem extremen Bürokratischen Aufwand, welcher durch ein bGE entfallen würde.
Dadurch lassen sich sogar noch Kosten sparen(Verwaltung,Papier,Zeit..) und Kreativität und Innovation fördern!




  • »pamiru48« ist männlich

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Samstag, 7. April 2012, 11:06

Philipp - laß dich von Manni nicht vergranteln. Er will nur "wohlwollend, zielführend und kritisch - dabei oft ausdrucksstark - mitarbeiten". Hast noch genug Gelegenheit, "eines der Urgesteine des Forums" kennenzulernen... :rolleyes:

Dein Ausgangspunkt hat einen vermutlich grundsätzlichen Haken - von dir selbst angedeutet : "8,16 MFH...kleines Unternehmen"... Die ersten beiden Zahlen wirst du hier im Forum eher kaum erfüllt sehen - zweiteres u.U. möglich.
Es ist ja eine scheinbare Kollision vorhanden: Wirtschaftlichkeit eines BHKW - selbst im Verbund mit PV - unter dem Aspekt steigender Strompreise (da winken schon die 30 Cent/kWh...) wächst mit Erhöhung des Eigenverbrauches - eine autarke Versorgung ist aus Lastgangsgründen und (noch) Kostengründen einer max. 24h-Speicherung auf dieser Ebene hier vorerst kaum erreichbar, Möglichkeiten der Senkung von Netzausbaukosten verschenkt... Dem stehen auch die noch hohen Investitionskosten entgegen, welche extrem kontraproduktiv politisch begleitet werden/wurden. Das hehere 25%-Ziel bis 2020 ist bereits verfehlt und wird Dank "R & R incl. Angie's Kniefällen vor der Wirtschaft" weiter bombardiert. Punktum - ist auch nicht zielführend, wäre Parallel-Aufgabe z.B. der "Piraten" (als deren Auch-Mitglied ich mich hiermit oute) in Bälde !

Beim stromgeführten Betrieb eines BHKW wäre der evtl. Verlust der Förderfähigkeit zu beachten - auch wenn dieser "wärmegedeckelt" erfolgt... Jedoch: Welcher private Einzel-BHKW-Betreiber unterliegt der dafür erforderlichen Notwendigkeit, Lastspitzen brechen zu müssen ?
In den aufgeführten Studien bedeuten 4 Std. Nennleistung eines BHKW der Größenklasse um 5 kW ca. 48 kWh thermischer Energie. Bei Umrechnung erforderte dies jedoch bereits rd. 2.000 Lit. Pufferspeichervolumen...
Auch wenn der Vergleich eines Girokonto's aus der Bankenwelt mit einem Bilanzkreis aus dem Strommarkt optisch eindrucksvoll dargestellt wird - vorhandene Strukturen der NB zu den Kosten bei der Durchleitung über (auch nur von 1 m) das öffentliche Netz machen dem Nachbarn übern Gartenzaun die Stromüberschuß-Abnahme nicht lukrativer ! Auf den marginalen wirtschaftlichen Effekt - ohne diesen bisher in der Realität nachweisen zu können - weisen die Studien in deinen Link's ausdrücklich hin. Da müssen erst noch andere handfeste ökonomische Grundlagen geschaffen werden, ehe der Werbeslogan mit dem "Erdgas im Keller und der Sonne auf dem Dach" über den EFH/ZFH-Bereich hinaus interessant werden kann. Besonders und nachhaltig hat es die Politik in ihrer Verantwortung für die Rahmenbedingungen in 2009/10 für eine ganze Branche - jetzt auf dem PV-Sektor erneut mit brachialer Gewalt - verstanden, alle dort Beteiligten nicht nur vor den Kopf zu stoßen sondern an deren Existenz zu rütteln !!! :cursing: Für den dort produktiv und dienstleistungshandelnden Bereich besonders ruinös.

Ich sehe unter diesen Aspekten z.Zt. für dich wenig Chancen, da hilfreiche Unterstützung bekommen zu können - was nicht eine Verweigerung von Datenbereitstellungen bedeuten soll !!! Grundlagen und Ziel müssen feiner umrissen werden, um dem Anspruch gerecht werden zu können...

Soweit mein Standpunkt zum durchaus konstruktivem Anliegen. Versuchen wir uns eine gemeinsame Meinung zu bilden !:thankyou:
Gruß, pamiru48
Signatur von »pamiru48« Was lange währt, wird gut - auch wenn man dabei alt und grau wird :suchend:

Wenigstens hier scheint (ab und zu) die Sonne :party: : ----> http://home5.solarlog-web.de/5664.html
(Hab "aufgerüstet"...)

8

Samstag, 7. April 2012, 11:07

welche neuen Ideen aufgeschlossen sind.


Toll

und wo ist die neue Idee

Dienstleister für ein Bilanzkreis :pfeifen:
Virtuelles Kraftwerk :hust:

das ist alles schon zig mal erforscht worden
nur noch nicht ohne Forschunungsgelder gemacht

Ja ich suche auch nach Unterstüzern, denn ohne diese geht leider in der deutschen Universitätenlandschaft nichts mehr, denn unsere Mittel werden jedes Jahr weniger!



So ich kenn das anders

http://www.youtube.com/watch?v=WhR3ecv86TI

und das man dann neues sucht und nicht alten Wein in Neuen Schläuchen

Also in wie weit willst Du Dich in Nutzwert von bereits erforschten ( als Arbeiten
die mit Steuergeldern zu Ergebnissen führten, die auf ein Umsetzung bis 201X
oder 202X warten ) unterscheiden, denn ich les nix raus was neu wäre.

Und von wem willst Du Daten zur Verfügung gestellt bekommen, die Überwiegende
Anzahl von Schreibern hier ist im Bereich um bis 5 kW tätig und versuchen möglichst
großen Eigenstromanteil zu generieren.

Also was willst Du Genau und von Wem :popcorn:

Tja und Kontakte zu Netzbetreibern findest Du hier nur über Leute die
Kontakt dazu haben, oder Kontakt zu Akademischen Einrichtungen die mit
Netzbetreibern Kraftwerkslabore einrichten, weil Beiträge von Netzbetreiber
hab ich hier noch nie gelesen, nur Beiträge über selbige :rtfm:

Dadurch lassen sich sogar noch Kosten sparen(Verwaltung,Papier,Zeit..) und Kreativität und Innovation fördern!



Jetzt versteh ich die Proteste gegen das Karfreitag Tanzverbot, der Glaube an den Osterhasen
soll durch einen neuen Glauben ersetzt werden |:-(