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Tom3244

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1

Mittwoch, 1. September 2010, 19:47

Demo gegen AKW am 18.09.2010

Hi,

wer geht denn alles am 18.09. zur Demo nach Berlin?
Ich überlege mir gerade, dort per Bus ab Nürnberg hinzufahren _()_
Hat noch wer Interesse aus dem Großraum Franken? :D

http://www.campact.de/atom2/demo1809/anreise


Gruß
Tom
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2

Freitag, 3. September 2010, 22:07

mein Anreiseweg
ist bescheiden, und ich werd da auf jedenfall hin.

Ich bin zwar ein geistiger Revoluzzer, aber selten auf Demo's,
aber wenn ich seh, wie man...wir verar***t werden, z.B. mit der aktuellen Leitstudie
MUSS MAN einfach mal präsenz zeigen.

Wenn sich noch paar finden,
könnten wir ja glatt Foren-T-shirts machen
PV-Forum plant auch sowas, und als KWK-ler, ein eigener Block...ja, dass hätte was

PS: Berlin hat auch so ne enge zu bieten...im Anschluss, oder so
und das Wetter -das versprech ich Euch-...naja, so halb...ist bestimmt hervorragend
und die Stimmung sowieso (war letztes Jahr das erste mal seit 20 Jahren auch auf ner Demo...zum gleichen Thema)
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bluwi

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3

Samstag, 4. September 2010, 10:26

Wenn sich noch paar finden,
könnten wir ja glatt Foren-T-shirts machen
PV-Forum plant auch sowas, und als KWK-ler, ein eigener Block...ja, dass hätte was
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich mal wieder unbeliebt mache: Ich halte die Positionierung BHKW gegen AKW für einen strategischen Fehler.

Wenn man mit CO2-Einsparung argumentiert, ob BHKW oder RegEn, dann trifft das zuerst die Kohle, da stechen die Argumente und lassen sich auch durch dumme Gutachten nicht aushebeln. Es ist der Masse der Menschen aber nicht zu vermitteln, warum mit CO2 gegen AKWs argumentiert wird. Diese Darstellung schadet der Sache. [img]wcf/images/smilies/smiliez.de_2536.gif[/img]
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4

Samstag, 4. September 2010, 10:41

Zitat

Wenn man mit CO2-Einsparung argumentiert, ob BHKW oder RegEn, dann trifft das zuerst die Kohle, da stechen die Argumente und lassen sich auch durch dumme Gutachten nicht aushebeln. Es ist der Masse der Menschen aber nicht zu vermitteln, warum mit CO2 gegen AKWs argumentiert wird. Diese Darstellung schadet der Sache.

Bin gerad kurz angebunden,

empfehle aber mal einen Blick in die -selbst in Kreisen des BMU schon kritisierte- Leitstudie.
Diese setzt neben AKW halt sehr stark auf Kohle, Erdgas (und nur das kommt für einen nenneswerten Einsatz in BHKWs in Frage) nimmt stark ab und spielt kaum eine Rolle.
Weiterhin zeigte sich doch schon vielfach in der Vergangenheit, dass zentralistische Strukturen -und diese festigen wir mit einer Laufzeitverlängerung- extrem die Verbreitung dezantraler blockieren.

Details vielleicht später
(wenn ich mir endlich mal etwas Zeit freischaufeln kann)
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bluwi

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5

Samstag, 4. September 2010, 15:36

Diese setzt neben AKW halt sehr stark auf Kohle, Erdgas (und nur das kommt für einen nenneswerten Einsatz in BHKWs in Frage) nimmt stark ab und spielt kaum eine Rolle.
Genau: Der Fehler liegt im Schwerpunkt Kohle. Deshalb muss man BHKW auch gegen Kohlekraftwerke positionieren. Wenn man mit CO2 argumentiert sind AKW der falsche Adressat. Jeder Schlag dieser Art geht deshalb ins Leere und verschleiert den Blick auf die eigentlichen Argumente gegen AKW. [img]wcf/images/smilies/smiliez.de_2536.gif[/img]
Im Übrigen halte ich vom "CO2- Endlager" gar nichts. Was hilft es, die Pest mit der Colera austreiben zu wollen. Beim Atomendlager kann man noch hoffen, dass da in 10.000 Jahren das meiste abgekungen sein wird. Beim CO2 sind auch in 10.000 Jahren noch die Gefahren unvermindert. Es sei denn, man sieht das als Aufrüstung bzw. als Gegenmaßnahme zur nächsten Eiszeit [img]wcf/images/smilies/diablo.gif[/img]
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Heidjer

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6

Dienstag, 7. September 2010, 10:08

Unterschriftenaktion von Campact

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7

Mittwoch, 8. September 2010, 00:03

schon längst unterzeichnet ;)

aber echt beachtlich,
dass läuft kaum 24h und schon 50.000 Unterschriften zusammen

Sehr sehenswert FÜR UNS
ist der Punkt 3 in deren 5 Minuten-Info

einfach mal lesen ;)
http://www.campact.de/atom2/info/5min6
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8

Mittwoch, 8. September 2010, 14:07

Jipp, da konnte ich auch nur unterschreiben

wobei mir der Punkt 2

Zitat

Mit abgeschriebenen und hoch subventionierten Atomkraftwerken lässt sich in der Tat Strom billig erzeugen – für unter 2 Cent pro Kilowattstunde. Doch dieser Strom kommt nicht günstig beim Kunden an, sondern wird zu dem Preis verkauft, wie er sich an der Leipziger Strombörse bildet. Den Preis von derzeit etwa 7 bis 8 Cent bestimmen die Kraftwerke mit den höchsten Produktionskosten.
gerade in der Hinsicht als wichtigstes Argument erscheint, weil die Kosten für Zwischenlagerung bei etwa 2 Euro pro KWh liegen: aber das zahlt ja wieder der (bescheuerte) Besteuerte |__|:-)
:offtopic: Bei den Überlegungen zum Flaschen/Dosenpfand gabs zwar auch jede Menge Kritik gerade von Seiten der Wirtschaft, wenn ich das Ergebnis insbesondere nach unserem Frankreich Urlaub vergleiche: in Germany liegen keine Dosen und Plastikflaschen mehr herum, in France ist jeder Parkplatz weiterhin regelrecht zugemüllt...
Wenn sich die Merkel gegen die Atomlobby nicht durchsetzen kann, zeigt dies nur mehr das von der Wirtschaft diktierte "Marionettentheater"! Geld regiert...