Lieber Besucher, herzlich willkommen im BHKW-Diskussionsforum!
Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie einfach das Registrierungsformular, um sich kostenlos zu registrieren.
Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.
ich möchte gerne mit einem BHKW zwei Gebäude versorgen. Die Häuser sind miteinander verbunden, so dass es wärmetechnisch kein Problem geben wird. Es gibt allerdings zwei Hausanschlüsse und ich diskutiere derzeit mit den Stadtwerken, beide Häuser gleichzeitig über das BHKW mit Strom zu versorgen. Können die mir das untersagen? Oder gibt es technisch eine Lösung, wie ich beide Häuser gleichzeitig versorgen kann, ohne diese auf einen gemeinsamen Hausanschluß umlegen zu müssen. Ich würde gerne einen Vorschlag unterbreiten und würde mich freuen, wenn mir jemand sagen kann, wie das technisch möglich ist.
schon einmal zusätzliche Kosten. Wir müssen zusätzliche Leitungen legen, umklemmen etc. kostet natürlich Geld. Und es muß natürlich geprüft werden, ob dann ein Anschluß zur Versorgung ausreicht. Das ist bisher nicht geklärt worden.
schon einmal zusätzliche Kosten. Wir müssen zusätzliche Leitungen legen, umklemmen etc. kostet natürlich Geld.
Ähm ja, dafür hat man dann auch bei beiden Häusern Eigenverbrauch. Da die Häuser zusammen liegen, sollten ein paar Meter Kabel nicht besonders teuer sein...
Wie viele Wohnungen? Großverbraucher wie Durchlauferhitzer? Stärke des größeren Hausanschlusses?
17 Wohnunge sowie 4 Gewerbeeinheiten. Wasser wird elektrisch im Wasserspeicher (230V) erwärmt.
Wie gesagt, aktuell zwei Hausanschlüsse mit jeweils 400V/100A.
keines von beiden, aber der Strombedarf ist schon ganz nett.
Aber noch einmal die Frage gestellt, wer hat ein BHKW mit zwei Hausanschlüssen gekoppelt?
Es kann doch nicht sein, dass ich der Erste bin, der dieses Thema behandelt? In älteren Berichten konnte ich nachlesen, dass Leitungen zu Nachbarhäusern gelegt worden sind etc. und in so einem Fall liegt eine ähnliche Problematik vor.
Wäre nett, wenn mir jemand antworten würde und mir sagt, wie dieses technisch gelöst wurde. Also wie und mit welchen Zählern wurde das Ganze umgesetzt und wie sieht die rechtliche Seite dazu aus. Kein ein EVU diese Kombination (mit zwei Hausanschlüssen) untersagen?
Aber noch einmal die Frage gestellt, wer hat ein BHKW mit zwei Hausanschlüssen gekoppelt?
Es kann doch nicht sein, dass ich der Erste bin, der dieses Thema behandelt? In älteren Berichten konnte ich nachlesen, dass Leitungen zu Nachbarhäusern gelegt worden sind etc. und in so einem Fall liegt eine ähnliche Problematik vor.
Dort wurde letztendlich immer ein Summenzähler mit einem Hausanschluss gesetzt. Hinter diesem Summenzähler werden dann die Kabel zu weiteren Verbrauchsstellen (andere Häuser) gelegt.
Kein ein EVU diese Kombination (mit zwei Hausanschlüssen) untersagen?
Nein. Die Alternative wäre beide Hausanschlüsse direkt an das Netz anzuschließen. Dann kannst Du zwar den "eingespeisten" Strom von dem einen Haus beim anderen Haus wieder entnehmen, aber dann musst Du die Durchleitung durch das Netz bezahlen (Netzbetreiber, Konzessionsabgaben usw.). Und Du brauchst jemand der die Abrechnung macht. Wenn Du das selbst machen willst, brauchst Du soweit ich informiert bin einen eigenen Bilanzkreis - kosten pro Jahr wohl etwa 10.000 Euro.
Also bleibt es wie ich eingangs sagte - beide Häuser auf einen Hausanschluss mit einem Summenzähler und für ein paar läppische Euro ein bisschen Kabel verlegen! Zur Prüfung ob ein 100A Anschluss reicht, bräuchte man mal die genauen Verbrauchsdaten - derzeit würde ich von einem Äquivalent von 20 Wohnungen ausgehen. Da sind 100A knapp. Meistens sind bei MFH die Leitungen ins Haus aber auf mehr als 100A augelegt. Das herauszufinden hilft ein Gespräch mit dem VNB. So kann dann ggf. einer der Hausanschlüsse ohne Neuverlegung hochgestuft werden auf z.B. 150A.